Dezember: Weihnachten im Überfluss

Januar 05, 2018





Der Dezember ist der Monat des Jahres, in dem der Kalender aussieht, als würde er gleich explodieren. Ziemlich viele Geburtstage wollen gefeiert werden, der Weihnachtsmann sucht nach geeigneten Geschenken für die Liebsten und das neue Jahr steht in den Startlöchern.
Oftmals verspürt man dann eher das Gefühl, dass kaum Zeit zum Lesen bleibt. Überraschenderweise landeten dennoch einige Bücher auf meinem 'Gelesen-Stapel'. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mich eher kürzeren Büchern gewidmet habe, Büchern die ich schon einmal gelesen hatte oder aber auch Jugendbüchern, die zusätzlich viele Illustrationen enthielten.

So oder so habe ich dabei einige wirklich schöne Bücher entdeckt. Wie man sieht sind es aber auch überwiegend Weihnachtsbücher geworden. Vor allem viele, die ich bereits in meinem 'Weihnachts-Leselistenbeitrag' erwähnt hatte.

Wie immer gelangt ihr durch Anklicken des Buchtitels, falls vorhanden, auf die jeweilige Rezensionsseite.  

„Winnie Pooh Christmas Stories & Poems“ von A. A. Milne: Ein schöner Sammelband mit einigen Geschichten von einem der süßesten Bären und seinen Freunden, die alle etwas mit Weihnachten oder winterlicher Stimmung zu tun haben. 

„Ein Mord zu Weihnachten“ von Francis Duncan: Eine wunderbare erste Lektüre für den Dezember fand ich in diesem weihnachtlichen Kriminalroman. Zwar kann man ihn natürlich immer lesen, auch einen Monat vor Weihnachten, jedoch ist der Roman so stimmungsvoll geschrieben, dass er sich perfekt dafür eignen würde, genau an Heiligabend gelesen zu werden. Dabei hinterfragt die Geschichte auch noch einmal gekonnt den Sinn von Weihnachten und die 'familiäre Stimmung' der sich viele zu 'beugen' scheinen.

„Moominland Midwinter“ von Tove Jansson: Lange ist es her, dass ich im Land der Moomins unterwegs war. Umso schöner war diese Geschichte, die mir wieder Lust auf mehr gemacht hat.
Sie ist süß, wunderbar für verschneite Tage und zum Schluss noch sehr herzlich.

„A Boy Called Christmas“ von Matt Haig: Obwohl die Weihnachtsbücher von Matt Haig bereits letztes Jahr veröffentlicht wurden, habe ich es erst dieses Jahr geschafft, die ersten beiden Bände zu lesen. Der erste Teil hat mir zudem wirklich sehr gut gefallen. Locker, dennoch mit schon ernsten Schicksalen und meiner Meinung nach etwas im Stil von den Filmen "Santa Clause". Elfen, eine Spielzeugwerkstatt und Rentiere sind hier an der Tagesordnung.

„Christmas with the Savages“ von Mary Clive: Kurze Lektüre, die weihnachtlich angehaucht ist, die aber stärker auf die Entwicklung der jungen Protagonistin abzielt. Lesenswert, aber vielleicht nicht unbedingt dann, wenn man sich in richtige Weihnachtsgeschichten stürzen möchte.

„The Nutcracker von E.T.A. Hoffmann: Ein Klassiker, den man eigentlich immer lesen kann. Märchenhaft und greift Hoffmanns typisches Motiv der Frage nach Traum und Wirklichkeit auf. Mir gefiel es sehr und ich werde es sicherlich nächstes Jahr wieder lesen.

„The Girl Who Saved Christmas” von Matt Haig: Der zweite Teil von Matt Haig hat mir weiterhin ganz gut gefallen, denn die Weihnachtsstimmung bricht auch hier nicht ab. Der Weihnachtsmann muss sich einem etwas größeren Abenteuer stellen und es kommt zu interessanten Wendungen, allerdings ging mir hier etwas der Funke von Band eins verloren, da es mir an einigen Stellen so schien, als hätte man hier zu viel gewollt und hat das Buch einfach mit allem möglichen vollgestopft was nur geht. Dennoch ist es weiterhin unterhaltsam.

„A Christmas Carol“ von Charles Dickens: Ebenfalls ein Klassiker, den man immer lesen kann, was ich auch tatsächlich jedes Jahr auch in Angriff nehme. 'A Christmas Carol' ist ein Muss an Heiligabend.

„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ von J.K. Rowling: Leider muss ich nun über ein Jahr auf den vierten Teil der illustrierten Ausgabe warten, aber ich bin mir sicher das Warten wird sich lohnen. Band drei hat wieder einmal überzeugt. Den Wunsch vieler, dass mehr Illustrationen in den Büchern sein sollten, kann ich durchaus verstehen, aber mir gefallen selbst die Seiten, die nur Schnörkel im Hintergrund aufweisen. Sie sind aber so oder so einfach hinreißend. Definitiv eines meiner Highlights im Dezember.



Welches Buch hat euch im Dezember am meisten beeindruckt? Oder hattet ihr durch den 'Weihnachtsstress' eher keine Zeit ausgiebig zu lesen?



1 Kommentar:

  1. Wie schön. Allein die Cover sind es schon wert, das Buch ins Regal zu stellen =)

    Neri, Leselaunen

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