Silvestervorbereitungen '17

Dezember 31, 2017








Das Jahr 2018 steht in den Startlöchern und gleichzeitig möchte man dieses Jahr noch angemessen würdigen. Viele begeben sich zum Feiern auf eine Silvesterparty oder lassen das Jahr vielleicht nur gemütlich mit einem guten Buch ausklingen. 

Für mich wird es dieses Jahr auch nicht sonderlich turbulent. Den Vormittag verbringe ich noch ganz gemütlich mit den letzten Seiten von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Danach widme ich mich der Frage nach dem passenden Outfit füt ein entspanntes Silvesteressen mit Freunden. 
Wie immer setze ich mir keine Vorsätze für das neue Jahr, denn erstens würde ich mich nie daran halten und zweitens kann man viele Dinge während des Jahres meist sowieso nicht beeinflussen. 
Dennoch stehen bereits zwei Bücher bereit, die ich im Januar definitiv lesen möchte. Zum einen das Buch "Lincoln in the Bardo" von George Saunders, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und dann einen Klassiker, nämlich "The Hundred And One Dalmatians" von Dodie Smith.

Dieses Jahr war generell ein sehr schönes, denn mein Blog ist wieder ein Jahr älter geworden und ich merke immer stärker, dass mich die Literatur einfach nur glücklich macht; darüber zu reden, schöne Neuentdeckungen zu finden und sich ständig in den Geschichten zu verlieren macht mir einfach unfassbar viel Spaß und ich hoffe im neuen Jahr wird sich das nicht so schnell ändern.
Viele Blogger haben bereits ihre "Top ..."-Bücher des Jahres vorgestellt. Da mir solche Listen unheimlich schwer fallen, verlinke ich euch hier noch einige Beiträge, bei denen ihr vielleicht die ein oder andere Inspiration findet.
Natürlich hoffe ich, dass ihr wunderbar ins neue Jahr startet, egal ob alleine mit Buch, mit Partner oder mit der gesamten Familie oder dem gesamten Freundeskreis!


Wie verbringt ihr den Silvesterabend? Geht ihr feiern oder macht ihr es euch auch eher gemütlich? Habt ihr einen Lieblingsrückblick eines (Buch-)Bloggers?



Literarische Geschenke unter dem Weihnachtsbaum

Dezember 28, 2017







Bücher zu verschenken ist gar nicht so leicht. Unabhängig davon, ob man ein Vielleser ist oder nicht, verlangt es ein wenig Feingefühl, um den Geschmack eines Lesers zu treffen. Ich habe mich daher nicht gewundert, wenn in den letzten Jahren nur ein Buch unter dem Weihnachtsbaum lag und dieses war dann auch meistens ein ausdrücklicher Wunsch. 
Umso überraschter war ich, als sich dieses Jahr auch noch zwei andere Bücher dazugesellt haben, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. 
Dabei hat mich zwar natürlich das Buch selbst gefreut, aber viel mehr hat mich die Überlegung meiner Familie berührt. Sie wissen, dass ich Bücher liebe, dass mein Zimmer aber auch bald aus allen Nähten platzt und oftmals wissen sie auch gar nicht, was ich nun schon selbst gekauft habe oder nicht. 
Sich dann die Mühe zu machen und nach Büchern Ausschau zu halten, die meinem Geschmack entsprechen würden und die ich mir 'heimlich' angehimmelt habe, ist für mich einfach eine sehr liebevolle Geste. 
Auch wenn ich meine Freude und meinen Dank mehrmals direkt beim Auspacken geäußert habe, weiß meine Familie glaube ich gar nicht, wie wahnsinnig ich mich über diese vier Bücher freue, die unter dem Weihnachtsbaum lagen und mich überrascht haben. 

  • "A Wrinkle in Time" von Madeleine L´Engle: Eines der Bücher, mit denen ich wirklich absolut gar nicht gerechnet hatte war dieses. Das Buch kommt nämlich aus dem Folio Society Verlag und ist hierzulande nicht erhältlich, nur über die Büchergilde oder eben durch die offizielle Webseite des Verlags. Hier muss man aber eine lange Versanddauer und etwas höhere Versandkosten in Kauf nehmen (Wer sich etwas näher dafür interessiert, kann gerne hier vorbeischauen, da habe ich die Bücher des Verlags kurz vorgestellt). Ich staunte also nicht schlecht, als mir dieses Buch entgegensprang. Da die Geschichte nun auch in die Kinos kommt, kann ich es kaum erwarten das Buch bald zu lesen.
  • "Lincoln in the Bardo" von George Saunders: Dieses Buch war das diesjährige Wunschbuch. Ziemlich spontan habe ich es beim Weihnachtshopping in der Buchhandlung entdeckt und fand die Geschichte ziemlich interessant. Zudem wurde es auch mit dem Man Booker Prize 2017 ausgezeichnet. Das sagt zwar meist nicht viel aus, aber ich bin guter Hoffnung, dass das Buch Potential hat. 
  • "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson: Bekannt ist das Buch sicherlich fast jedem. Ein Klassiker, der eben auch in der Serie der Penguin Classics nun in dieser schönen Aufmachung erschien. Leider sind auch diese Ausgaben nicht in Deutschland zu erhalten (solange man nicht erneut Versandkosten und lange Lieferzeiten einrechnen möchte). Meine Schwester ist wirklich ein kleiner Fuchs, denn sie studierte damals in Maastricht und fährt nun mit ihrem Mann öfters mal erneut dorthin. In der berühmten Buchhandlung, die sich in einer Kirche befindet 'boekhandel dominican" hat sie dieses Buch dann mitgenommen, als ich ihr bereits bei der Ausgabe von 'Jane Eyre" (welche sie mir damals auch geschenkt hat) vorgeschwärmt habe. 
  • "A Merry Christmas & Other Christmas Stories" von Louisa May Alcott: Das letzte Buch der Penguin Christmas Classics fehlte mir noch, sodass dieses Buch auch ein kleines Wunschbuch war. Mein Freund findet es ebenfalls wahnsinnig schwer mir Bücher zu schenken und sagt, ich kaufe sie mir ja sowieso immer selbst, zudem wäre es beinahe unmöglich mir dann die 'richtige Ausgabe' zu schenken. Auch wenn er hierfür einen konkreten Hinweis bekommen hat, bin ich ihm wahnsinnig dankbar, dass er mir beim 'Büchersammeln' immer versucht zu unterstützen.
Zusätzlich zu den vier Büchern gab es noch einen kleinen Buchgutschein (der sicherlich nicht lange uneingelöst bleiben wird) und eine Kleinigkeit, die meine Schwester und ich von meinem Schwager bekommen haben.  Ihr könnt es auf dem zweiten Bild sehen - es ist eine kleine Spieluhr, welche die Titelmelodie von Harry Potter spielt! Wir konnten es beide nicht glauben und haben natürlich des Öfteren mal die Kurbel geschwungen. Ein wirklich, wirklich schönes literarisches Geschenk, das dennoch kein Buch ist. Da ich gerade "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" als illustrierte Ausgabe lese, passt es perfekt auf den Nachttisch als zusätzliche Stimmungskanone.


Gab es bei euch auch einige Buchgeschenke unter dem Weihnachtsbaum? Mit welchen Büchern startet ihr dann sozusagen ins neue Jahr?




"Maybe Christmas, the Grinch thought, doesn´t come from a shop"

Dezember 26, 2017



Zitat von Dr. Suess

Heute ist bereits der zweite Weihnachtstag. Die jährliche Tradition, sich an Heiligabend gegenseitig zu beschenken und mit der Familie ein Essen zuzubereiten, erscheint einem beinahe wieder wie ein Traum. Auch die Weihnachtslieder finden im Radio nun ein Ende und alle bereiten sich auf den großen Abend vor, um das neue Jahr zu begrüßen.
Doch bevor es soweit ist, möchte ich euch allen noch fröhliche Weihnachten wünschen. Besser gesagt Fröhliche Weihnachten oder allgemein Frohe Feiertage, denn nicht jeder feiert das Fest auf gleiche Art und Weise oder feiert es generell. Dennoch hoffe ich, dass viele von euch auch die Möglichkeit hatten die Familie zu sehen und sich schöne Tage zu machen. Vielleicht hat der ein oder andere ja auch das ein oder andere besondere Geschenk erhalten oder auch verschenkt? Auch wenn es an Weihnachten tatsächlich nicht darum geht, wer die größten Pakete weiterreicht, ist es doch eine schöne Geste, wenn man sich auch mit Kleinigkeiten zeigt, dass man den anderen kennt und ihm eine kleine Freude machen konnte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen hoffentlich erholsamen und weiterhin besinnlichen zweiten Weihnachtstag! 


The Girl Who Saved Christmas (Christmas #2) von Matt Haig

Dezember 25, 2017





(Original: "-"/ 2016) Canongate Books, Übersetzer/in: -,  Englische Ausgabe, ★★() 3 bis 4 Sterne
Eine Reise an den Rand der Magie - Als Amelia sich wünscht, dass ein Traum von ihr in Erfüllung gehen soll, weiß sie an wen sie sich wenden muss, Den Vater der Weihnacht. Aber die Magie in die sie so glaubt, beginnt zu schwinden und der Vater der Weihnacht muss mit noch weiteren Schwierigkeiten zurechtkommen. Unglückliche Elfen, Vom Himmel fallende Rentiere, verärgere Trolle und die Möglichkeit, dass Weihnachten dieses Jahr gestrichen werden muss...

MEINE MEINUNG / FAZIT

"'We all love Christmas, Little Mim. Just try and get back to sleep', said Noosh, from under the pillow. The pillow was embroidered with the words 'It´s Always Christmas In Your Dreams'." S.36

Das Weihnachtsabenteuer von Matt Haig geht in die zweite Runde. Diesmal steht allerdings nicht nur der Weihnachtsmann im Fokus, sondern auch das junge Mädchen 'Amelia', welches versucht sich im Leben auf eigene Faust durchzuschlagen. 
Zu Beginn betritt man aber erneut das atmosphärische Reich der Elfen, fliegenden Rentieren und anderer fantasievoller Lebewesen. Die Weihnachtsstimmung geht also auch hier wirklich nicht verloren. Geschenke wollen verteilt werden und es gibt wieder einiges an Lebkuchen. 
Womit ich allerdings nicht gerecht hatte ist, dass bereits im ersten Kapitel angedeutet wird, dass sich Amelia und der Weihnachtsmann bereits kennen und sie quasi schon dafür bekannt ist das Mädchen zu sein, das Weihnachten rettete. An sich stellte dies kein zu großes 'Problem' dar, allerdings ging meiner Meinung nach ein gewisser Reiz verloren, weil die erste Begegnung ziemlich hektisch 'nacherzählt' wird.
Nach und nach entwickeln sich aber zwei Handlungsstränge, die jeweils einmal in diesem winter- und weihnachtlichen Land spielen und in der uns bekannten Welt, in der auch Amelia ihre Abenteuer erlebt. 
Ich persönlich konnte mich bis zum Schluss nicht ganz entscheiden, ob mir diese Fülle an Ereignissen und Ideen gut gefallen haben oder ob es mir am Ende zu zusammengewürfelt und willkürlich erschien.
Einige Kapitel greifen nämlich nicht nur das Schicksal des Mädchens auf und den Versuch des Weihnachtsmanns die Geschenke pünktlich auszuteilen, sondern es treten auch einige bekannte Persönlichkeiten auf, die zusätzliche Erlebnisse schildern und die zwar einerseits unterhaltsam sind, im Großen und Ganzen aber eben etwas wie 'Lückenbüßer' wirken.

"Because really the world was run by men. Cruel, unthinking men who didn´t and would never care about the wishes and hopes of a ten-year-old girl like her.S.135

Ich kann aber absolut nicht leugnen, dass mir die gesamte Stimmung des Buches wieder gut gefallen hat. Wenn man auf der Suche nach einer Lektüre ist, die man an den Weihnachtstagen lesen möchte, dann liegt man hier sicherlich nicht falsch.
Zudem ist es ganz schön, dass auch die Erinnerungen des Vaters der Weihnacht aus dem ersten Buch erneut aufgegriffen werden und man sich so ein wenig in den ersten Teil zurückdenkt. 
Was die Protagonistin Amelia angeht, so denke ich, hat Matt Haig wieder einen schönen Charakter erschaffen, denn wie bei Niklas ist sie hin und hergerissen zwischen dem Glauben an die Magie und an Wunder und der Erkenntnis der bitteren Realität. Dennoch verbindet Matt Haig diese Sichtweisen recht passend und schließt die Hoffnung auf das Gute nie aus. Und gerade weil das Buch nicht nur für Jugendliche geeignet ist, sondern auch für ältere Leser, kann so eine Portion Optimismus nicht schaden.
Über das Ende lässt sich meiner Meinung etwas streiten. Ich persönlich mochte es zwar, empfand es aber auch gleichzeitig als etwas zu schnell zu Ende gebracht, da sich einige Dinge wie die typischen Klischees von Weihnachtsfilmen oder Geschichten angefühlt haben.

" 'Life will get better for you one day', she told her daughter, as she had told her many times recently. 'Life is like a chimney - you sometimes have to get through the dark before you see the light.' S.53


Auch der zweite Teil der Weihnachtsgeschichten von Matt Haig lädt zum atmosphärischen verweilen ein. Man begegnet wieder alten Bekannten und neuen, wenn auch durch ihre Berühmtheit ebenfalls vertrauten Gesichtern. Auch hier übernimmt der Weihnachtsmann eine wichtige Rolle, dennoch steht auch das junge Mädchen 'Amelia' im Fokus. Beide Handlungsstränge verlaufen recht unterhaltsam, auch wenn mir am Ende etwas der gewisse Funke gefehlt hat, wie im ersten Teil. Für alle, die sich aber nur gut unterhalten fühlen wollen und in eine winterliche, wie auch weihnachtliche Landschaft eintauchen wollen, sind hier genau richtig.



The Nutcracker von E.T.A. Hoffmann

Dezember 22, 2017








(Original: "Der Nussknacker (und Mausekönig)"/ 1816) Penguin Christmas Classics, Übersetzer/in: Joachim Neugroschel (aus dem Deutschen), Englische Ausgabe, ★★ 4 Sterne
(Dt. Inhaltsangabe / Hamburger Lesehefte:) "Es ist Weihnachten. Die kleine Marie entdeckt am Gabentisch einen Nussknacker, den sie vor ihrem Bruder Fritz in Obhut nimmt. In der Nacht erwacht dieser Nussknacker zum Leben und führt im Wohnzimmer der Familie eine Schlacht gegen ein Heer von Mäusen, das von dem Mausekönig angeführt wird. Dabei wird Marie verletzt ¿ ganz überwältigt von den Geschehnissen. Während sich die Eltern um ihre Tochter sorgen, was sie denn nachts heimlich mache, erzählt der Pate Obergerichtsrat Droßelmeier Marie ein Märchen, das auf das Schicksal ihres Nussknackers übertragbar ist. Voller Entschlossenheit, den Nussknacker vor dem Mausekönig zu retten, geht Marie bis an ihre kindlichen Grenzen ... "

MEINE MEINUNG / FAZIT

"However, the loveliest and most praiseworthy feature of the wonder tree was the myriad of tiny lights that twinkled like tiny stars in its dark boughs." S.8

Die Möglichkeiten der Fantasie und die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit, nehmen bei E.T.A Hoffmann des Öfteren einen Platz in seinen Geschichten ein. Auch 'The Nutcracker' bedient sich gekonnt dieser Elemente.
Die Erzählung beginnt recht unscheinbar, eine weihnachtliche Szenerie wird beschrieben. Die Kinder sehnen sich nach den Geschenken, obwohl sie wissen, dass die besonderen Sachen nicht von ihnen benutzt werden dürfen, da sie zu wertvoll seien. Realistisch und schön dargestellt hat E.T.A Hoffmann nun aber den Drang der Kinder, vor allem Maries Drang, sich die Spielzeuge näher anzusehen. Eines der Geschenke sticht natürlich besonders ins Auge - der Nussknacker.
Mir gefiel die gesamte Beschreibung der Eigenschaften des Nussknackers und die auch damit verbundene Atmosphäre, die das Schenken an sich aufgreift. Der Wunsch, Dinge nicht nur anzusehen, sondern sie lebendig werden zu lassen.
Ebenfalls geglückt ist auch der Kontrast zwischen Marie und ihren Geschwistern. Sie, die Sorgsame, die sofort etwas Menschliches in dem Gegenstand erkennt und ihre Geschwister, die ebenfalls mit den Gegenständen spielen wollen, aber kaum auf die möglichen Verluste achten.

"Luise joined Marie, and Friend Nutcracker also had to perform his duties for Luise - which he didn´t semm to mind doing, since he smiled very amiably all the time.S.15

Mit der Zeit steigert sich die Geschichte zu einem richtigen Abenteuer, was den Leser mitreißt. Es entwickeln sich zusätzliche Handlungsstränge, welche eine weitere träumerische Geschichte mit einbauen und die ganze Welt rund um Marie zu etwas außerordentlich Großen machen. 
Dabei wird natürlich damit gespielt, dass der Leser entscheiden muss, ob es für ihn eher wie ein Traum wirkt, oder ob das Geschehene, wie Marie es erlebt nicht doch möglich ist und man sich diesem Abenteuer einfach hingeben sollte.
Die Charaktere selbst sind für so einen kurzen Text, meiner Meinung nach, sehr gut ausgearbeitet. Jeder verkörpert Eigenschaften, die ihn gut charakterisieren und die auch die gesamte Erzählung lang bestehen bleiben. Besonders Marie schließt man dadurch natürlich ins Herz, da sie gewillt ist ihrem 'Schützling' so gut es geht zu helfen.
Ebenso interessant ist auch die aus früheren Titeln des Buches bekannte Auseinandersetzung mit dem 'Mausekönig', die der Geschichte ebenfalls noch ein wenig Schwung verleiht. 
Obwohl sich hier sicherlich viele Elemente außerhalb des Weihnachtsfests finden lassen, die im Vordergrund stehen, bleibt das Weihnachtsgefühl stets präsent. Nicht allein durch das 'typische' Geschenk eines Nussknackers, sondern auch durch die Beschreibung der festlich geschmückten Umgebung der Charaktere.


Ein Klassiker, der an vielen Stellen gekonnt überzeugt. Die weihnachtliche Stimmung und die anderen Aspekte, welche die Erzählung besonders machen sind recht ausgewogen und bilden ein harmonisches Ganzes. Geschickt wird mit der, bei Hoffmann oft aufgegriffenen Frage, nach Traum und Wirklichkeit gespielt und zudem entfaltet sich innerhalb der Geschichte eine weitere Geschichte, sodass der Leser keine Langeweile verspürt. Ebenfalls geglückt ist die Figur der 'Marie', da sie nicht nur in ihrer charakterlichen Funktion gut präsentiert wird, sondern auch Eigenschaften aufgreift, die man zur Weihnachtszeit weitergeben möchte.




Christmas with the Savages von Mary Clive

Dezember 20, 2017



(Original: "-"/ 1955) Puffin Books, mit Extras und einigen Illustrationen, Englische Ausgabe, ★★(★) 3 bis 4 Sterne
Evelyn würde ihre Zeit lieber mit Erwachsenen verbringen, als mit anderen Kindern zu spielen. Als sie ihre Weihnachtstage nun mit den Savages und deren Kindern verbringen soll und muss ist sie daher nicht in bester Laune.  Schnell wird Evelyn Teil der fantasievollen Spiele der Familienmitglieder. Mit Erstaunen stellt sie fest, dass es ihr Spaß macht, bis sie beschuldigt wird das selbstgeschriebene Stück ihres Cousins Lionel sabotiert zu haben...

MEINE MEINUNG / FAZIT

"'It will be fun for you having Christmas with the Savages.' 
     'How do you know they are nice?'
  'Lady Tamerlane´s grandchildren are sure to be nice', replied my governess." S.7

'Christmas with the Savages' versprüht auf jeden Fall nostalgischen Charme. Man lernt das Weihnachtsfest von einer etwas anderen Seite kennen, denn Mary Clive veröffentlichte diese Erzählung bereits 1955. 
Im Mittelpunkt steht Evelyn, ein junges Mädchen, welches sich lieber mit Erwachsenen abgeben würde, als mit 'kleinen Kindern'. Sie möchte an feinen Teegesellschaften teilnehmen und Gespräche führen, wie es die Erwachsenen machen.
Natürlich wird dem Leser aber auch bewusst, dass Evelyn nun eben noch nicht erwachsen ist und sich so immer wieder die Sehnsucht nach Abenteuern bemerkbar macht. Wie passend also, dass sie Weihnachten nun mit den 'Savages' verbringen muss, denn die Familie ist reich an unternehmungslustigen Kindern.
Generell als Erzählung betrachtet, hat mir das Buch recht gut gefallen. Die Erzählweise ist lebhaft und es geschehen viele unerwartete und interessante Dinge, aber rein auf den Weihnachtsaspekt bezogen, würde ich sagen, dass das Buch nicht ganz an die typische und besinnliche Atmosphäre heranreicht.
Das liegt vielleicht auch daran, dass das Weihnachtsfest nach etwa der Hälfte bereits 'Geschichte' ist und es auch keine allzu ausschmückenden Beschreibungen der Weihnachtsstimmung gibt. Natürlich wird Weihnachten durchaus aufgegriffen, aber dies hält sich in Grenzen. So stehen vor allem die Geschenkübergabe und die Aufregung vor dem Fest selbst im Mittelpunkt.

"The Savages not only did not make pretty speeches themselves, they could not bear people who did.S.34

Was jedoch im ganzen Buch thematisiert und in den Vordergrund gestellt wird, ist die Beziehung zwischen Evelyn und jeweils den Erwachsenen beziehungsweise den Kindern.
Wo fühlt sie sich letztlich doch am wohlsten, zu wem will sie gehören und was macht ihr Spaß?
Als Leser hat man das Gefühl, dass sie sich deshalb zu den Erwachsenen sehnt, weil sie nicht immer den Anschluss zu den anderen Kindern finden kann, sie muss erst lernen, wie man spielerisch an seiner Fantasie und Freude arbeiten kann. 
So wird sie mit den waghalsigsten Erzählungen der Geschichte der Menschheit konfrontiert und muss sich immer mal wieder ganz erstaunliche Denkansätze anhören, obwohl sie weiß, dass die Kinder sich vieles nur ausdenken. Dennoch merkt man ihr an, dass sie sich hin und wieder von der Lebensfreude und auch der Gewitztheit der anderen angesteckt fühlt. Auch die Entwicklung mit dem Theaterstück ihres Cousins ist recht unterhaltsam ausgeführt worden und bildet am Ende einen netten Ausgang, bei dem man wirklich schmunzeln muss. 
Zudem gefielen mir die angefügten 'Extra-Seiten', die Aufschluss über das erstaunliche Leben der Autorin geben.

"[...] and I came to the conclusion that Victorian children, far from being little angels, were really much naughtier than we were." S.96


Ganz süße Geschichte, die sich mit dem Erwachsenenwerden beschäftigt, die aber auch die Freude am Kind sein thematisiert. Fantasie und der Enthusiasmus sich die wildesten Spiele auszudenken steht zudem auch im Fokus. Die Atmosphäre selbst und auch die Beschreibung des Anwesens der Savages sind definitiv geglückt, jedoch fand ich, dass ein starkes und ausgeprägtes 'Weihnachtsgefühl' nicht vorhanden war. Es dreht sich zwar alles um genau diese Festtage, aber letztlich zählen eher die Erlebnisse von Evelyn, als eine ausgeschmückte Weihnachtslandschaft.


A Boy Called Christmas (Christmas #1) von Matt Haig

Dezember 18, 2017


(Original: "-"/ 2015) Canongate Books, mit zahlreichen Illustrationen von Chris Mould, Englische Ausgabe, ★★★(☆) 4 bis 5 Sterne
Ihr seid dabei die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes zu lesen. Dies ist eine Geschichte, die beweist, dass nichts unmöglich ist.

MEINE MEINUNG / FAZIT

"'Impossible,' - An old elf swear word." S. 1

Matt Haigs Weihnachtsbuch reiht sich dieses Jahr zu den Büchern ein, die mir ein wunderbares Weihnachtsgefühl beschert haben.
Mein erster Gedanke war sofort, dass mich das Buch ein wenig an die Verfilmung von 'Santa Clause' erinnert hat. Dabei verbinde ich damit aber nur Positives, denn das Buch sprüht nur so vor Magie. Der Elfjährige Nikolas muss sich notgedrungen auf ein Abenteuer begeben, das ihm einiges abverlangen wird und dennoch bleibt zum Schluss, trotz einigen Verlusten, das Gefühl von 'Ankommen'. Man begibt sich mit dem Protagonisten auf die Suche nach der wahren Geschichte des Weihnachtsmannes, darüber hinaus sucht man mit ihm aber auch den Sinn und das Streben der eigenen Zufriedenheit, wie auch Aufgabe im Leben.
Durch die vielen interessanten und liebenswürdigen Charaktere, wie Miika, die kleine Maus oder der 'Truth Pixie', wie auch anderen vielleicht sogar schon bekannten Gestalten, erweckt die Geschichte für mich wirklich zum Leben.
Obwohl das Buch in erster Linie als Jugendbuch gedacht ist, eignet es sich auch wunderbar als unterhaltsame Lektüre für Erwachsene oder vielleicht noch besser, zum gemeinsamen Vorlesen für die Kleinen.

"'Well, I must be a fool' , said Nikolas.

     'There is nothing wrong with being a fool' , said a Fool, with little bells on his shoes, who was passing
      by.
S.60

Die zahlreichen Illustrationen von Chris Mould machen das Ganze natürlich noch stimmungsvoller und weihnachtlicher. Immer wieder gibt es Zeichnungen, die die Landschaft oder die Figuren selbst skizzieren. Man wird von der schneebedeckten Umgebung definitiv in Weihnachtsstimmung versetzt und gleichzeitig bleibt noch genug Platz für eigene Überlegungen, wie dieses oder jenes erwähnte Plätzchen aussehen könnte.
Mir gefiel vor allem, dass der Text mit den Bildern verschmilzt. So gibt es unter anderem einige Listen, die erwähnt werden, die aber erst zum Schluss des Kapitels als Illustration ergänzt werden. So unterbricht man nicht den Lesefluss, bleibt aber auch nicht von den 'wichtigen Informationen' abgegrenzt. 
Grundsätzlich erschafft Matt Haig einfach eine sehr schöne Welt, die zwar verträumt ist und dazu auffordert an Magie zu glauben, aber auch dennoch zeigt, dass nicht alles rosig ist oder rosig sein kann. Es werden auch schlechte menschliche Eigenschaften aufgezeigt, sodass die Geschichte nicht vollkommen wie eine Zuckerwattenlandschaft wirkt.

"How To Be Jolly Even When Times are Bad: [...] 2. Say the word 'Christmas'" [...] S.236


Unterhaltsame, witzige und sympathische Idee, wie der Weihnachtsmann zu seinem 'Imperium' gekommen ist. So weihnachtlich und süß die Geschichte ist, greift sie aber auch einige nicht so prickelnde Seiten des Menschen auf, was dem Buch eine schöne 'Tiefe' verleiht. Durch die Illustrationen von Chris Mould wird man aber wunderbar mit der richtigen Portion Magie und 'Unmöglichem' versorgt. Ebenso werden charmant bekannte 'Mythen' rund um den Weihnachtsmann aufgegriffen, die nun ein wenig mit anderen Augen gesehen werden können.




Moominland Midwinter von Tove Jansson

Dezember 17, 2017






(Original: "Trollwinter"/ 1957) Sort of Books (aus dem Schwedischen), Englische Ausgabe, ★★ 4 Sterne
Die Moomins halten für gewöhnlich Winterschlaf - oder sie haben es getan, bis zu dem Jahr an dem 'Moomintroll' aufwacht...

MEINE MEINUNG / FAZIT

"' This is snow,' Moomintroll whispered to himself. 'I´ve heard about it from Mother, and it´s called snow.' " S. 18

Vielen sind die Moomins (oder auch Mumins) noch aus der Kindheit ein Begriff. Ich habe sie damals auch öfters als Zeichentrickserie mit meiner Schwester geschaut. Die Bücher jedoch sind mir erst seit einiger Zeit wirklich aufgefallen.
Vor zwei Monaten kamen dann vier 'Neuauflagen' der Klassiker heraus, die jedoch mit der Originalausgabe hinsichtlich der Gestaltung und der Illustrationen übereinstimmen. Und was soll ich sagen, die Aufmachung der Bücher ist wirklich zauberhaft. Die Illustrationen sind unheimlich süß und in dieser Ausgabe ist ganz zu Beginn die Winterlandschaft der Moomins als Karte abgedruckt.
Zugegebenermaßen sollte man vielleicht nicht mit diesem Buch beginnen, wenn man noch gar nicht mit der Welt der Moomins vertraut ist, denn 'Moominland Midwinter' ist chronologisch gesehen das fünfte Buch der Serie. So entgehen einem vielleicht die charakterlichen Züge und Eigenheiten der Figuren des Buches. 
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte in sich abgeschlossen und verlangt keine weitere oder vorherige Lektüre um dieses Abenteuer genießen zu können.

"Moomintroll became more and more convinced that this was a trick the winter had decided to play him, with the intention of showing him simply that he couldn´t stand it."  S.123

'Moomintroll' steht hier von seiner Familie im Vordergrund, da er der einzige ist, der den Winterschlaf quasi ausfallen lässt und sich zum ersten Mal mit dem Winter und der winterlichen Landschaft vertraut macht.
Natürlich erwartet den Leser dadurch eine recht kühle, verschneite Atmosphäre, aber durch die gezielten herzlichen Andeutungen des Erzählers wird einem trotzdem warm ums Herz. 'Moomintroll' lernt nämlich auf eigenen Beinen zu stehen. Er muss sich der Verantwortung bewusst werden, die es mit sich trägt, wenn man das Haus auf Trab halten muss, wenn man Gäste bewirtet und diese nicht um Ordnung bemüht sind und er hat auch die Verantwortung sich um seine Freunde zu kümmern.
Auch die Naturgewalt selbst wird thematisiert. Die Kälte und der Winter fordern meist einige 'Opfer' und nicht jeder kann rechtzeitig einen Unterschlupf finden. Was ich anfänglich als recht bitter empfand und ich etwas verblüfft war, dass dies als Kinderbuch ausgelegt ist, entfaltet sich dieser Handlungsstrang am Ende zu einer wirklich schönen Überlegung.
Mir gefiel zudem auch sehr, dass das Buch den Übergang zum Frühling aufgreift und dadurch noch einige Momente von Moomintroll und seiner Mutter eingefangen werden, die erneut herzallerliebst sind und man sich mit der Geschichte, am verschneiten Abend wunderbar aufgehoben fühlt und man sogar eine besinnliche Vorfreude auf Weihnachten entwickelt.

"Too-ticky stood looking on for a while, and then she went, inside the bathing-house and put a kettle of water on the stove. 'Quite, quite,' she thought with a little sigh. 'It´s always like this in their adventures. To save and be saved. I wish somebody would write a story sometime about the people who warm up the heroes afterwards.' " S.149


Süßes Abenteuer von 'Moomintroll', der sich während der kalten Jahreszeit versucht durchzuschlagen und den Anforderungen in seinem Zuhause gerecht zu werden. 
Dabei wird nicht nur die Erfahrung mit der Verantwortung thematisiert, sondern es wird auch der Punkt aufgegriffen, dass man durch Aufgaben, die man alleine bewältigen muss, ebenfalls wächst und einem irgendwie immer jemand zur Seite steht, sei es auch nur in Gedanken.
Wirklich schöne Geschichte, um sich auf die Weihnachts- und Winterzeit einzustimmen und sorgt für ein wohliges Gefühl.





Ein Mord zu Weihnachten von Francis Duncan

Dezember 13, 2017




(Original: "Murder for Christmas"/ 1949) DuMont Verlag, Übersetzer/in: Barbara Först (aus dem Englischen), 335 Seiten, gebunden★★★() 4 bis 5 Sterne
"Alljährlich lädt Benedict Grame Familie, Freunde und Bekannte zum großen Weihnachtsessen auf sein kleines britisches Landgut ein. Im Kreise seiner Lieben inszeniert er ein großes Festtagsspektakel. Dieses Jahr steht auch Mordecai Tremaine auf der Gästeliste. Der ehemalige Tabakhändler mit einer Schwäche für Liebesromane hat sich auch als Hobbydetektiv einen Namen gemacht – und ist vom Privatsekretär des Gastgebers beauftragt worden, die Geladenen im Auge zu behalten. Spätestens als um Mitternacht zwischen den Geschenken unter dem Baum eine Leiche liegt, ist ihm klar: Diese Weihnacht wird alles andere als besinnlich. "


MEINE MEINUNG / FAZIT

"Die Landschaft glich einer dreidimensionalen Weihnachtspostkarte. Ein Schlitten, von Rentieren über die Hügelkuppe gezogen, hätte gut ins Bild gepasst. Und es wirkte durchaus nicht merkwürdig, dass man die rot gekleidete Gestalt des Weihnachtsmannes über die Terrasse eilen sah." S.6

Weihnachtliche Lektüren haben es meist an sich, dass mit zunehmender Handlung, die winterliche und weihnachtliche Stimmung etwas verloren gehen kann. Plötzlich steht wieder eine Liebesbeziehung im Vordergrund, sodass man das Gefühl verspürt, dass das Buch auch im Sommer hätte stattfinden können. 
Mit "Ein Mord zu Weihnachten" ist dies allerdings erfreulicher weise anders. 
Ich war auf der Suche nach einem Buch, das einem den perfekten Einstieg bietet, um etwas in Weihnachts- und Winterstimmung zu kommen. Nicht nur hierfür ist das Buch perfekt, denn man kann das Buch auch wunderbar genau an den Weihnachtstagen lesen und wird wunderbar von der Atmosphäre mitgerissen.
Verschneite kleine Straßen, ein gigantischer Weihnachtsbaum gefüllt mit Geschenken und ominöse Gestalten mit roten Umhängen und Zipfelmützen bilden einen wunderbaren Rahmen, um den Leser in eine Geschichte zu verwickeln, die nicht nur spannend ist, sondern bei der man sich wirklich als Teil der Gesellschaft fühlt.
Francis Duncan überzeugt zudem nicht nur durch diese generelle Winterstimmung, sondern durch die Kriminalgeschichte selbst. Als Leser achtet man zunehmend auf jedes kleinste Detail, das aufgedeckt wird. Schritt für Schritt versucht man das Puzzle zusammenzusetzen und dabei bleibt es auch bis zum Schluss ein Geheimnis, was wirklich geschehen ist und wer daran beteiligt war. 
Ich selbst war von dem Ende mehr als positiv überrascht, weil die Weihnachtsmoral zudem noch auf die Probe gestellt wird. Wie besinnlich ist das Weihnachtsfest wirklich und was könnte es erschüttern?

"Der Baum war eine beeindruckende Erscheinung, selbst im Zwielicht. Wenn er erst einmal im elektrischen Licht erstrahlte und die frohe festliche Atmosphäre seinen bald geschenkbeladenen Ästen sprühendes Leben verlieh, würde er märchenhaft, wenn nicht gar magisch wirken.S.106

Der Ermittler Mordecai Tremaine war mir einer der liebsten Figuren in diesem Kriminalroman. Er ist nämlich kein Versuch sich an Sherlock Holmes heranzuwagen und ihn dann schlichtweg durch einige zusätzliche Extravaganzen auszuschmücken.
Er ist relativ normal, ängstigt sich, wenn ihm etwas Unbehagen bereitet, er weiß nicht alles auf Anhieb und vollführt auch keine magischen Kunststücke. Er ist nicht überheblich und räumt sich ab und zu auch die Überlegung ein, wie trügerisch seine Fantasie sein kann, wenn es um Mordfälle und deren Täter geht.
Und dennoch ist er ein so sympathischer Charakter, den man gerne auf der Spurensuche begleitet. 
Die restlichen Figuren, die sich im Haus des Gastgebers versammeln, ergeben ebenfalls ein stimmiges Bild und geben der Geschichte eine relativ interessante Komponente, dadurch, dass sie nie für sich alleine stehen und man herausfinden muss, welche Beziehungen wichtig sind und welche Geheimnisse sich dahinter verbergen können. So entstehen gleichzeitig keine oberflächlichen Nebenhandlungen, die man hätte lieber weglassen sollen.

" 'Sie scheinen ein Talent dafür zu besitzen, die Leute nervös zu machen', sagte er.

       'Nur die Leute, die einen Grund haben, nervös zu sein', erwiderte Mordecai Tremaine."  S.286


Ein gelungener Kriminalroman vor einer winterlichen- / weihnachtlichen Kulisse. Der Ermittler Mordecai Tremaine besticht durch einen gelungenen Beobachtungssinn und unterstützt eine sympathische Handlungsführung. Die besinnliche Atmosphäre des Weihnachtsfests kommt gut zur Geltung, sodass sich das Buch wunderbar für die kälteren Wintertage eignet, wenn nicht sogar noch besser für die Weihnachtstage.
Auch das Gesamtbild der Geschichte ist stimmig und sorgt dafür, dass man sich als Leser gut unterhalten fühlt, man aber gleichzeitig merkt, dass die Botschaft des Romans gar nicht so oberflächlich ist, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. 
























Vielen Dank an den DuMont Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!