What if? von Randall Munroe

Dezember 10, 2016









(Original: "What if" / 2014) Knaus Verlag, Übersetzer/in: Ralf Pannowitsch, 380 Seiten, gebunden (limitierte Auflage),  Einzelband, ★★★★☆ 4 bis 5 Sterne 

"Das Kult-Buch als Sonderausgabe für Fans und Sammler - Randall Munroes Kult-Buch "What If - was wäre wenn?" gibt es jetzt als erweiterte Fan-Edition: Mit neuen tollen Kapiteln und in galaktisch schöner Ausstattung. Im großen Format, mit vom Autor gestalteten Einband und einer Weltkarte der trockengelegten Ozeane innen im Buchumschlag. Randall Munroe, der geniale Autor und Erfinder von xkcd.com, beantwortet die verrücktesten Fragen mit Wissenschaft und fantastischer Kreativität: Von der Wahrscheinlichkeit, in der gesamten Weltbevölkerung seinen Seelenverwandten zu treffen, bis zur Anzahl an Menschen, die den täglichen Kalorienbedarf eines ausgewachsenen Tyrannosaurus decken würden.“


MEINE MEINUNG | FAZIT 

"Sammeln macht sicher Spaß - aber wenn es sich um chemische Elemente handelt, sollten Sie auf manche besser verzichten!“  S.61

„What if?“ ist für mich kein typisches Unterhaltungsbuch. Das liegt wohl zum einen daran, dass recht außergewöhnliche Fragen gestellt werden und zum anderen daran, dass Randall Munroe durch seine humorvollen Zeichnungen dem Ganzen noch einen zusätzlichen Spaß beschert. Die Lektüre ist frisch, unterhaltsam und verleitet durch seine ganz eigene Art zum ständigen Schmunzeln und Auflachen. Die Kapitel an sich bestehen überwiegend aus einer absurden Frage, welcher sich der Autor auf dennoch „ernste“ physikalische Sicht, annähern möchte. Natürlich kann man davon ausgehen, dass vieles dadurch erst recht überspitzt dargestellt wird und man sich fragt, wozu das ganze gut sein soll. Aber es sind wirklich Fragen und Antworten dabei, die einem unfassbar Spaß bereiten. Allein Munroes Art, die Lösungen zu präsentieren ist fabelhaft. Aber seine Comic- Abbildungen leisten ihre zusätzliche Arbeit hinsichtlich des Unterhaltungswertes. Zum Beispiel werden Fragen beantwortet wie: „In dem Film 300 haben die Krieger Pfeile gen Himmel geschossen, und es sah so aus, als würden sie die Sonne verdunkeln. Ist so etwas möglich, und wie viele Pfeile würde man dafür brauchen?“ Bei einigen Fragen ist die Antwort schnell gegeben oder auch schon schnell ersichtlich. Allerdings geht Munroe oftmals einen Schritt weiter und beantwortet die Fragen in ihrer extremsten Form. Alles natürlich mit exakten Berechnungen und physikalischen Kräften. Selbst wenn man keine Ahnung von Physik hat, kann man seine Schritte gut nachvollziehen und fühlt sich wunderbar unterhalten. Bei einigen Kapiteln ist es tatsächlich auch so, dass ich sie nach dem Lesen in meinem täglichen Ablauf weiterhin im Kopf hatte. Die Frage nach der Häufigkeit und der Relevanz eines Niesers ist zum Beispiel so ein Thema, das einem komischerweise immer wieder in den Sinn kommt, sobald man selbst geniest hat. Absurd, aber wirklich hundertprozentig „spaßig“.

"Wenn man eine Tasse warmes Wasser auf den Mars stellt, wird es versuchen zu kochen, zu gefrieren und zu  sublimieren - praktisch alles auf einmal. Offenbar liebt das Wasser auf dem Mars jeden Aggregatzustand mit Ausnahme des flüssigen.“  S.249

Zusätzlich zu den einzelnen Kapiteln mit jeweils einer Frage, gibt es auch Seiten, die mit Fragen gefüllt werden, welche der Autor zugesendet bekommen hat, die meist unbeantwortet bleiben. Der Grund dafür ist ebenfalls schnell ersichtlich, denn diese Fragen sind wirklich so absurd, dass es einfach ohne Worte bleiben muss. Um mal ein Beispiel zu nennen: Man befindet sich im freien Fall, und der Fallschirm öffnet sich nicht. Man hat aber eine Slinky-Feder mit der exakt passenden Masse, Spannung usw. Könnte man sich retten, indem man die Feder nach oben wirft und sich an ihrem unteren Ende festhält?“ Passend dazu folgt natürlich auch eine charmante Zeichnung des Autors, die verdeutlicht, wie unsinnig dieser Gedankengang ist. Man bleibt nicht davon verschont, lachen zu müssen. Es schwingt nämlich immer diese ganz eigene Portion Ironie mit, welche dem Buch zusätzlich zu den recht spannenden Erklärungsversuchen, eben auch die witzige Komponente verleiht. So spricht natürlich allein der Inhalt schon für sich. Bei dieser Ausgabe muss und will ich aber auch noch die tolle Gestaltung mit einbeziehen, da sie wirklich etwas her macht: Als Geschenk also definitiv zu empfehlen. Zudem enthält diese Version noch fünf zusätzliche Kapitel gegenüber der bisherigen Ausgabe.

"Egal wie eifrig Sie in ihrem Tee umrühren - er wird dadurch einfach nicht wärmer.“  S.313

Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Buch ist, welches durch humorvolle und auch spannende, wissenschaftliche Bezüge überzeugt, ist hier vollkommen richtig. Randall Munroe verbindet gekonnt, beinahe unnütze Fragen, welche den Menschen so im Kopf herumschwirren und verfeinert sie mit ganz sympathischen Zeichnungen. Gleichzeitig beschert er dem Leser nicht nur „Kopfschüttel“-Momente, sondern stiftet einen dazu an, selbst in diese Richtung weiterzudenken und auf absurde Fragen zu stoßen, die man gerne beantwortet haben würde. Was vor allem nach dem Lesen im Hinterkopf bleibt: Dass die Menschheit viel zu oft denkt, dass man mit (zum Beispiel) Atomwaffen vieles retten könnte, statt dass es mehr Schaden verursacht und man sich so, trotz der ganzen Unterhaltung irgendwie seine Gedanken um die Art der Menschen macht.




Vielen Dank an den Knaus Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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The House of Ullstein von Hermann Ullstein

Dezember 07, 2016







(Original: "The Rise and Fall of the House of Ullstein" / 1943) Ullstein Verlag, Übersetzer/in: James Stern, 336 Seiten, gebunden,  Einzelband, Englische Ausgabe ★★★(☆) 4 bis 5 Sterne 
"Inhaltsangabe der deutschen Ausgabe "Das Haus Ullstein": In seiner lebendigen Chronik der Jahre 1858 bis 1939 schildert Hermann Ullstein die frühe Geschichte des Ullstein Verlags – von seinem Aufstieg zu Europas größtem Verlagshaus bis zur Enteignung der Familie Ullstein durch die Nazis. [...] Mit zehn Reichsmark in der Tasche verlässt Hermann Ullstein 1939 das Land und emigriert nach New York, wo er seine Erinnerungen niederschreibt."


MEINE MEINUNG | FAZIT 

"At the close of two months of Hitler´s reign, our firm had been turned from a well-run organization into a battlefield of hatred.“  S.29

Nicht nur die Literatur an sich begeistert mich, sondern auch die Geschichte und Hintergründe der Verlagshäuser. So lag es auch nicht fern, dass mich dieses Buch auf sich aufmerksam gemacht hat. "The House of Ullstein" ist ein "reprint" des im Jahre 1943 veröffentlichten Buches "The Rise and Fall of The House Ullstein". Etwas verwirrend war für mich tatsächlich zunächst der eigentliche "Werdegang" des Buches selbst. Laut zusätzlichen Angaben, überwiegend im Epilog von Martin Münzel, wurde das Buch zunächst aus dem Deutschen ins Englische übersetzt, anschließend gab es dann eine deutsche Fassung, die aus dem Englischen übersetzt wurde und dieses Buch wurde laut Angabe von James Stern übersetzt. Leider weiß ich nicht genau auf welcher Grundlage der Text übersetzt wurde und in wieweit es sich dem Original "anpasst". Im Vergleich zu der deutschen Ausgabe (in welcher ich mir die Leseprobe angeschaut habe) scheinen auch kleine Unterschiede hinsichtlich des Inhalts zu bestehen, aber im Großen und Ganzen lässt sich alles auch in dieser englischen Ausgabe wiederfinden. Das Memoire von Herrmann Ullstein besteht aus neun sehr informativen Kapiteln, welche, wie man annehmen kann, die Verbindung zwischen dem Verlagshaus "Ullstein" und die mit dem Nazi Regime einhergehenden Veränderungen aufgreift. Alles wurde von ihm aus reiner Erinnerung "rekonstruiert", da sich all seine Unterlagen, die zum Beispiel die Chronologie und die exakten Abläufe aufzeigen, nicht mit nach Amerika genommen hat. Es ist aber tatsächlich erstaunlich und unfassbar interessant zu sehen, wie brutal die komplette Journaille niedergerungen wurde. Als Leser spürt man zum Teil diese Machtlosigkeit der Journalisten und Verleger, auf der anderen Seite empfindet man diese bekannte Ratlosigkeit, wieso dieses Schreckliche einfach seinen Lauf genommen hat und selbst einflussreiche Presseleute keine Chance hatten, sich durch ihre Aussagekraft zu wehren.

"He also understood another very important point - that a publisher should not expect loyalty from, nor demand anything unreasonable of, his readers. On the contrary, a magazine should be made so interesting that people will look forward to buying the following issue, to reading the next installment of an article or a novel.“  S.62

Obwohl fokussiert auf den Bezug zu Hitler und seinen Strategien hinsichtlich der Unterjochung der Presse eingegangen wird, erfährt man ganz spannende Dinge über das Verlagsleben abseits des Schreckens. Man bekommt einen zwar kleinen, aber lesenswerten Einblick in das Denken und die Fähigkeiten, wie auch die Visionen der Ullsteins und auch der Entwicklung der Zeitungen im Allgemeinen. Ich fand es erstaunlich, dass das Austragen von Zeitungen als etwas sehr innovatives und privilegiertes angesehen wurde, was man sich heutzutage kaum denkt. Dieser Beruf galt als gut bezahlt und Frauen, welche diese Tätigkeit ausgeübt haben, waren oftmals besser bezahlt, als viele andere Berufstätige. Ich mochte die Erwähnung der sich aufbauenden, großen, wie auch kleinen Zeitungen. Welche Zeitung war am beliebtesten und warum? Welche Zeitung bevorzugte die Ehefrau? Welche Zeitungen waren direkte Rivalen und wer hat letztendlich die größten Umsatzzahlen gehabt? All dies wird mit einbezogen und bietet so weitere Einblicke in das damalige Verlagsleben. Ebenso muss man aber auch mit vielen politischen Statements und den machthabenden Auftritten gewisser Menschen rechnen. Es wird nahe gelegt, wer wem unterlegen war, wer wem gedient und sich dem Boykott der Presse gefügt hat und natürlich was Hitlers Intention, die Presse zu kaufen bewirkt hat. Alles sehr spannende Punkte, sie man sich gerne verdeutlicht. Besonders in Hinblick auf die Tatsache, dass man heutzutage (zumindest in Deutschland) frei über alles Schreiben kann, solange es keine Beleidigungen sind, ist ein sehr großes Privileg. Bücher sind ein wichtiges Gut, welches dank der Leidenschaft vieler Verleger, die nicht aufgegeben haben (und wie Ullstein versucht haben in anderen Ländern an dieser Arbeit festzuhalten) wertgeschätzt werden sollte. Genau darum hat mich dieses Buch auch so gepackt. Weil man daran wieder sieht, dass Menschen dafür gekämpft haben, dass bestimmte Dinge (und auch literarische Werke) nicht aufgeopfert werden sollten. Am Ende bin ich davon ausgegangen, dass zwar noch etwas stärker auf den Aufenthalt in Amerika eingegangen wird, aber im Nachhinein war die Kürze für mich kein negatives Kriterium.

"´By the Führer´s orders,´ said their spokesman, everything in your archives of Jewish  origin or in any way connected with Jewry has to be burned!´  [...]

      ´What, for instance, [...] is to be done about Christopher Columbus? According to the most 
       recent  research, Columbus was of non-Aryan origin.´

´Then out he goes!´ [...]

        ´But he discovered America!´

´Never mind!´“  S.77

Trotz der Anmerkung, dass einige Daten und Fakten laut den Erinnerungen von Hermann Ullstein nicht ganz zutreffend sein können, ist es ein authentisches und auch informierendes Buch, welches vor allem die Schattenseiten des Journalismus und der Verlagshäuser zu Zeiten des Nazi Regimes aufzeigt, sich aber auch mit interessanten Nebeninformationen auseinandersetzt, die verdeutlichen, in wie weit sich die Verlagshäuser weiterentwickelt haben. Guter und auch wichtiger Bezug zur politischen Lage der damaligen Zeit und auch der im Epilog nennenswerten Selbstkritik von Hermann Ullstein an sich selbst. Empfehlenswert für jeden Leser, aber insbesondere für alle, die sich gerne mit der Geschichte hinter der heutigen Verlagswelt, insbesondere des Hauses Ullstein, beschäftigen.



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Winnie-The-Pooh: The Complete Collection von A.A. Milne

Dezember 05, 2016













(Original: "-" / 2010) Übersetzer/in: -, Egmont UK limited, enthält alle originalen Bücher und Illustrationen in den Bänden 1-23 und zusätzlich sieben erweitere Bände, gebunden, Englisch
Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, dass diese "complete collection" der Winnie-The-Pooh Geschichten zu meinen Favoriten gehört und sie daher ohne Wertung rezensiert werden. Jeder kennt ihn und es ist tatsächlich auch so, dass ihn eigentlich auch jeder liebt. Winnie Pooh oder auch Pu der Bär ist eine der bekanntesten Kinderfiguren, an der man nicht vorbeikommen kann. Die kurzen Abenteuer die der sympathische, wenn auch sehr tollpatschige Bär mit seinen Freunden erlebt, gibt es in wahnsinnig vielen Ausführungen, welche ebenso wunderschön gestaltet sind. Allein die originalen Illustrationen lassen die Bücher einfach lesenswert erscheinen. Diese Ausgabe allerdings besteht aus ganzen dreißig kleinen Büchlein, die mit jeweils einer kurzen Geschichte ausgestattet sind. Bedenken muss man hier vielleicht vor allem, dass im Gegensatz zu den großformatigen Buchausgaben, die Bilder und die Illustrationen etwas kleiner sind. Sie sind aber keineswegs "zu" klein, um den Inhalt nicht angemessen lesen zu können. Da es sich sowieso um Kindergeschichten handelt, die selbstverständlich auch von Erwachsenen gelesen werden können, ist alles gut und leicht verständlich.

"He´s been sitting on a branch of his tree outside his house with nine pots of honey.“ 

Die regulären und bekannten Geschichten von A.A. Milne sind hier natürlich nichts Neues, außer eben in dem schön ausgestatten Gewand anlässlich des "90th Anniversary" Ereignisses. Die restlichen Büchlein, die von A.A. Milne und dem Illustrator E.H. Shephard inspiriert sind, passen sich den populären Pooh-Geschichten wunderbar an. Sie sind ebenso charmant und unterhaltsam, wie die "originalen" Abenteuer und stehen auch in ihren Illustrationen in nichts nach. Da ich zugeben muss, dass ich bisher, abseits der Disney Verfilmungen, keine Winnie-The-Pooh Bücher gelesen hatte, war es für mich ein wunderbares Erlebnis die ursprünglichen Texte zu lesen. Sie unterhalten gut und lassen einen, für kurze Zeit, wieder diese Leichtigkeit empfinden, die man als Kind hatte, wenn man sich besonderen Büchern zugewandt hat. Eine Lieblingsgeschichte kann ich demnach auch gar nicht nennen, da man nach jedem "Kapitel" denkt, dies sei die beste Erzählung. Es ist einfach ein tolles Gesamtkonzept. Daher würde ich auch unabhängig von der Gestaltung der Ausgabe definitiv sagen, dass die Bücher rund um Winnie-The-Pooh lesenswert sind und das nicht nur für Kinder, sondern für alle leseverliebten Menschen, die sich an ausgefallenen Geschichten erfreuen und es lieben, dem sympathischen Bären und seinen charakteristischen Freunden auf deren Abenteuern durch den Wald zu folgen.






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Weihnachtliche Leseliste

Dezember 04, 2016







Zunächst ein Mal das Wichtigste voran: Ich wünsche euch einen fabelhaften und schönen zweiten Advent! Umso passender sollte demnach auch dieser Post zur der immer festlicher werdenden Stimmung passen, in welchem ich euch gerne meine Vorhaben bezüglich winterlicher und auch weihnachtlicher Lektüren vorstellen möchte. Dieses Jahr hat mich das Bedürfnis gepackt, vor Weihnachten ordentlich in die Weihnachtsbücher-kiste zu greifen. Da dürfen natürlich die ein oder anderen Geschichten keineswegs fehlen.

Ganz vorne mit dabei ist demnach das Buch "Alle Weihnachtserzählungen" und die Erzählung "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Die Erzählung taucht in meinen Büchern glaube ich des öfteren auf, aber ich kann und will auf diesen Klassiker, wie auch auf die besondere Stimmung in Charles Dickens Büchern keineswegs verzichten. Daher werde ich auch mit den kompletten Weihnachtserzählungen beginnen und mich dann vorarbeiten.
Da ich mir aber keine allzu strengen Grenzen und Abläufe setzen möchte werden anschließend alle weiteren Bücher in ganz zufälliger Reihenfolge folgen. Unter anderem dabei sind aber zum Beispiel die wunderschönen Christmas Classics aus dem Penguin Verlag. Derzeit befinden sich drei Bücher dieser Serie in meinem Besitz, nämlich "A Christmas Carol" (Überraschung...), "The Night Before Christmas" und "Christmas at Thompson Hall". Drei weitere Bücher kann man von dieser Reihe ergattern, diese bewahre ich mir aber glaube ich für nächstes Jahr auf.
Desweiteren sind noch zwei Sammelbände mit verschiedenen Geschichten auf meiner Liste gelandet. Diese Bücher habe ich mir vor einiger Zeit gebraucht zugelegt. Mit dabei: "Christmas Stories" aus dem Everyman´s Library Verlag und "Round The Christmas Fire - Festive Stories" von der Vintage Classics Reihe. Und sollte ich noch mehr Verlangen nach weiteren Weihnachtsgeschichten haben, werde ich mich zwischendurch den wunderbaren Ausgaben der Barnes & Noble Reihen zuwenden, die da wären "The Snow Queen and other winter tales" und "A Christmas Carol and other Christmas Stories".

Eigentlich wollte ich mich noch mit einigen Büchern der Weihnachtsreihe des Piper Verlags eindecken, da mir letztes Jahr das Buch "Weihnachten bei den Elchen" gut gefallen hat. Allerdings hat mir ein Blick auf meine diesjährige Liste die Vermutung nahegelegt, dass ich es vielleicht nicht schaffe, alles zu lesen, was ich mir vorgenommen habe. Demnach wird dies dann vielleicht noch spontan besorgt.

Alles in allem sticht also deutlich hervor, dass mich Charles Dickens dieses Jahr etwas stärker begleiten wird, als bisher und auch die englischen Bücher sind hier klar im Vorteil, was das Gleichgewicht zu meinen bisher gelesenen Büchern herstellen wird. Ich bin jedenfalls schon in den Startlöchern und werde aller spätestens (!) mitte Dezember mit meinen Weihnachtsbüchern beginnen.

Wie sehen eure Pläne aus? Habt ihr euch mit weihnachtlichen Büchern eingedeckt oder besteht eure Lektüre weiterhin aus allen möglichen Genres auf die ihr gerade Lust habt?





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November

Dezember 03, 2016







Man kann es ruhig sagen. Der November war recht trüb und trist. Es wurde kälter und nasser und insgesamt etwas ungemütlich, wenn man aus der Haustür musste. Doch nicht nur der Regen war wieder einmal ein treuer Begleiter, sondern auch einige Lektüren. Sie haben mich gut durch den November gebracht und haben sich unter anderem als Favoriten entpuppt. Privat habe ich mich diesen Monat wohl am meisten über das besuchte Konzert der Band "Bastille" gefreut. Sie liefern einfach eine wirklich gute Show und lassen einen mit massenhaft Ohrwürmern zurück. Derzeit habe ich mit dem November also schon ganz gut abgeschlossen und freue mich wahnsinnig auf die (hoffentlich) stimmungvolle Weihnachtszeit. Meine Winter - / Weihnachtsleseliste steht bereits, näheres wird es vielleicht in einem separaten Post dazu geben.

Rezensiert wurde auch wieder fleißig. Wer Interesse an einem der Titel hat und gerne wissen möchte, wie mir die Bücher insgesamt gefallen haben, dem lege ich die folgenden Links natürlich sehr gerne ans Herz: Steve Silberman - Geniale Störung / Dimitri Verhulst - Die Unerwünschten / Amy Bloom - Zwischen hier und hier / Jenny Lawson - Irre glücklich / Janina Venn-Rosky - Liebe in Teedosen / Margaret Atwood - Die steinerne Matratze / Karl Ove Knausgard - Das Amerika der Seele / Giorgio Faletti - Die kleine Feder / B.J. Novak - Das Buch ohne Bilder / E.M. Forster - Die Maschine steht still 

Begonnen habe ich noch im November das geschichtlich sehr interessante Buch "The House of Ullstein" von Hermann Ullstein, natürlich aus dem Ullstein Verlag. Ich bin mittendrin, sicherlich wird aber auch bald eine Rezension folgen.

Zwar beginnt der Adventskalender ja erst ab Dezember, aber ich dachte ich packe alle interessanten Bücher- Adventkalender (online) der jeweiligen Verlage in diesen Post, da es Ende Dezember deutlich zu spät sein würde: Hanser / Randomhouse / Heyne / Piper / aufbau / mare / Wer noch weitere kennt, kann die natürlich gerne per Kommentar da lassen, dann würde ich die Liste ergänzen.




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