Mai: Eine Handvoll Bücher

Juni 03, 2018





Im Mai sind es ganze fünf gelesene Bücher geworden. Eins, nämlich "Flush" von Virginia Woolf habe ich noch kurz vor Schluss begonnen und bin auch recht weit gekommen. Vielleicht nicht sehr überraschend bei der doch kleinen Seitenzahl.
Die anderen Bücher sind ziemlich unterschiedlich und nicht jedes hat mir so gut gefallen, wie das andere. Aber dazu gleich mehr.

Im Moment habe ich zwar Lust massenhaft Bücher zu lesen (und auch zu kaufen!), aber ich komme irgendwie nicht dazu. Das wechselhafte Wetter und die irgendwie fehlende Zeit, minimieren mein Lesepensum etwas. Das wird sich aber sicherlich oder besser gesagt hoffentlich bald wieder ändern.

Wie immer gelangt ihr durch Anklicken des Buchtitels, falls vorhanden, auf die jeweilige Rezensionsseite.

  • „Das babylonische Wörterbuch” von Joaquim Maria Machado de Assis: Ein sehr abwechslungsreicher Erzählband mit interessanten Ansichten. Religion und das menschliche Verhalten, wie auch die engstirnigen Ansichtsweisen sind hier ein zentraler Aspekt.
  • Das Buch, das mich diesen Monat am meisten motiviert hat, war wohl „Was im Leben wichtig ist“ von Richard Reed. Hier kommen sechzig Personen zu Wort, die von ihren schwachen Momenten erzählen und wie sie sich trotzdem immer wieder nach vorne kämpfen.
  • Ein Buch, das ich im Zuge der #meinlesemoment Aktion vom DuMont Verlag bekommen habe war
    „Das Mädchen, das in der Metro las“ von Christine Féret-Fleury. Es hat an gewissen Stellen schon seinen Charme, aber im Großen und Ganzen war es mir dann doch etwas zu oberflächlich und nicht gut genug ausgebaut. Die Figuren konnte ich nicht ganz fassen und die Tätigkeit, nämlich das Bücher aussetzen und dabei darauf zu achten, die Vorlieben desjenigen herauszufinden, kam auch nicht ganz gut heraus.
  • Nach Jane Eyre, was zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist, hat sich nun auch „Wide Sargasso Sea“ von Jean Rhys etwas in diese Richtung begeben. Die Vorgeschichte von Mr. Rochesters erster Frau liest sich spannend, verletzlich und auch kritisch, weil das Leben auf Jamaica mit all seinen Vorurteilen und rassistischen Handlungen thematisiert wird. Dennoch greift Rhys den Bezug zum Leben in England und dem Geschehen in Jane Eyre sehr gut auf.
  • Ein Buch, das mich noch sehr irritiert, wenn nicht sogar verstört zurückgelassen hat ist "Fische" von Melissa Broder. Hier ist noch ein etwas ausführlicherer Beitrag zusammen mit den Bloggerinnen von "vivre avec des livres" geplant, daher halte ich mich mit weiteren Aussagen etwas bedeckt.
  • Und zum Schluss kam dann noch ein Penguin Little Black Classic zum Zug und zwar "Flush" von Virginia Woolf. Lange habe ich mit der Biographie des Hundes der berühmten Dichtern Elizabeth Barrett Browning geliebäugelt. Bisher gefällt es mir auch ganz gut. Das finale Urteil fällt sicherlich noch in einer kleinen Rezension.
Wie verlief euer Lesemonat im Mai? Gab es Bücher, die euch überrascht haben?



Kommentare:

  1. Ich bin von "Das Mädchen, das in der Metro las" leider auch eher enttäuscht. Ich konnte mit der Protagonistin nicht wirklich sympathisieren, obwohl sie ja das buchliebende Leserherz wiederspiegeln sollte. Abgesehen von hin und wieder auftretenden, wirklich gelungenen Passagen, die ich mir gern markiert hätte, wirkte es so, als würde das Buch selbst nicht wissen, worauf es eigentlich hinaus will.

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  2. Huhu Karin,
    "Das Mädchen, das in der Metro las" hat mir leider auch nicht so gut gefallen. Mit deinen Worten zu "Fische" machst du mich echt neugierig, sodass ich das Buch bald vom SuB befreien werde. "Was im Leben wichtig ist" durfte auch bei mir einziehen und da freue ich mich auch riesig drauf. Toll, dass es dich motiviert hat.
    Liebe Grüße und einen schönen Juni, Petra

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