Mai: Klein und fein

Juni 03, 2022

Dieses Jahr war bisher recht turbulent und ab März ging es dann mit den gelesenen Bücher erst einmal nicht so recht voran. Naheliegend also, dass ich die Rückblicke bisher eher ausgelassen habe. Im Mai jedoch konnte ich nun allerdings fünf gute Bücher beenden, die zumindest eine kleine Vorstellung verdient haben.

Fünf gehen, fünf kommen, lautet gleichzeitig die Device, denn einige Titel haben sich diesen Monat erneut in meine Bücherregale geschlichen ("The Lord of the Rings", Emily Henry etc. siehe unten). Und das obwohl ich die aus dem aktuellsten Neuzugänge-Beitrag noch nicht in Angriff genommen habe.
Ein guter Grund, um den Buchkauf für die nächsten Monate (bis auf die schon getätigten Vorbestellungen) ruhen zu lassen. Ich möchte mich nun endlich auf die Bücher konzentrieren, die noch hier schlummern und mich dann erst wieder um meinen Geburtstag herum mit einigen Neuheiten eindecken (ein kleiner Urlaub ist nämlich auch schon geplant, da darf ein Besuch in der Buchhandlung nicht fehlen).

Nun aber zu den gelesenen Büchern im Mai: 

  • Kurz und knackig... waren definitiv "Time is a Mother" von Ocean Vuong und "Galatea" von Madeline Miller. Ersteres hat mich positiv überrascht, auch wenn ich nicht zu allen Gedichten einen direkten Zugang hatte. Es ist jedoch ein Gedichtband, zu dem ich gerne noch einmal zurückkehren werde.
    Das kleine Bücherlein von Madeline Miller mochte ich wirklich gerne. Leider (!) war es wirklich sehr kurz. Obwohl die Figuren super ausgearbeitet waren, hätte man gerne noch etwas länger darüber gelesen.
  • Noch mehr Mythologie: gab es mit "Elektra" von Jennifer Saint. Ihr erstes Buch "Ariadne" gefiel mir ganz gut, hatte aber einige Längen. Auch "Elektra" hat sich für mich teilweise wiederholt und hätte etwas knackiger sein können, aber es gefiel mir dennoch gut, weil es einige Stellen gab, die es wieder "rausgerissen" haben. Das Buch konzentriert sich hier stark auf die Dynamik zwischen Mutter und Tochter und wie sich die Blickwinkle je nach persönlichem Erlebnis ändern können. 
  • Back to the liars: Mit E. Lockharts "Family of Liars" bin ich wieder auf Spurensuche gegangen und habe versucht Geheimnisse zu lüften. Die Vorgeschichte zu "We Were Liars" war letztlich ganz in Ordnung. Ich mag das Setting unfassbar gerne und auch die vielen Bezüge zum Vorgänger, aber mir hat die Notwendigkeit dieser Erzählung ein wenig gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass damit nichts wirklich Wichtiges zur eigentlichen Geschichte dazugekommen ist und es auch zwischenzeitlich Entwicklungen gab, die man hätte weglassen können. Nichtsdestotrotz sicherlich interessant für alle Fans von "We Were Liars" und die eine Lektüre für einige Sommerabende suchen. 

Außerdem ausüfhrlich rezensiert: 


Nun, da es hoffentlich wieder etwas ruhiger zugehen wird, bin ich gespannt, was die folgenden Monate an Lektüren bereithalten werden...


 

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