"Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick

Dezember 31, 2014

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Dezember: Romantik und jugendliche Härte

Dezember 30, 2014

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Thementag: Buch - Dilemma #3 Englisch vs. Deutsch

Dezember 22, 2014


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Blog-Tag #3

Dezember 18, 2014


Liebster Award , die Zweite
Diesmal wurde ich von der lieben Luisa von "Bücherliebe" getagged. Vielen Dank dafür.

Die Regeln
1) Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
2) Beantworte die Fragen, die dir gestelllt wurden.
3) Nominiere 11 Blogs
4) Denke dir 11 Fragen für die Nominierten aus. 

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Everything leads to you von Nina LaCour

Dezember 17, 2014


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Der Fall Collini von Ferdinand von Schirach

Dezember 16, 2014



Titel: "Der Fall Collini" von Autor/in: Ferdinand von Schirach,  Verlag: Piper [KLICK],  197 Seiten, Taschenbuch, Einzelband,  ★★★★☆ 4 Sterne
Original Klappentext: "Was teibt einen Menschen, der sich ein Leben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, zu einem Mord?"


MEINE MEINUNG | FAZIT

Der Klappentext lässt zunächst nicht viel erahnen und auch bei der geringen Seitenanzahl von 197, könnte der Gedanke aufkommen, das Buch ist eventuell nicht sonderlich "ausgeschmückt", doch ich muss sagen, dass mich das Buch trotzdem oder gerade deshalb so überzeugen konnte. Das Buch lässt einem viel Freiraum zum nachdenken und zum evaluieren. Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind der Angeklagte "Fabrizio Collini" und sein Verteidiger Caspar Leinen. Trotz der wenig Seiten, wird viel von beiden Charakteren preisgegeben. Beinahe nichts bleibt als Geheimnis zurück. Nur die Frage nach der Gerechtigkeit. Nachdem ich das Buch beendet habe, bekam ich ein Gefühl, dass das Buch mir einige Überlegungen mitgeben möchte. Besonders prägnant war dabei die Frage nach der Schuld. Wie weit darf ein Mensch nun gehen, um etwas zu "rächen", um sich selbst und seine erlebte Ungerechtigkeit zu verteidigen? Dieses Buch ist so kompakt in seinem Inhalt, dass es mich gewundert hat, dass es wirklich nur aus 197 Seiten besteht. Man wird in einigen Situationen sogar animiert selbst als "Anwalt" Partei zu ergreifen und zu überlegen, wie würde man selbst eine Tat rechtfertigen. Die Tatsache, dass Anwälte darauf programmiert sind, ihre Fälle um jeden Preis zu gewinnen, ließ in dem Buch noch das Thema der "Anwaltsmoral" aufblühen. [Wenn ich dies mal so nenen darf] Es war für mich sehr interessant zu sehen, wie ein Schriftsteller, welcher gleichzeitig auch Strafverteidiger ist, mit der Thematik umgeht. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen auch wenn es keine "leichte" Lektüre, im Sinne von "nur lesen und abschalten" ist.
Ich könnte noch mehr erzählen, da mich das Buch wirklich zum Reden animiert, aber ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen, falls Jemand das Buch noch nicht gelesen hat, denn Vieles ergibt sich durch "Flashbacks" und baut die Geschichte so nach und nach auf.


Nachdenkliche Geschichte, mit der Folge, dass man über den Sinn der Gerechtigkeit und der Schuld intensiver nachdenkt. Unfassbar rührend und schonungslos in Bezug auf die Realität.



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To all the boys I´ve loved before von Jenny Han

Dezember 06, 2014



("To all the Boys I´ve loved before ")  von  Jenny Han,  Simon & Schuster Verlag: Bibliografie auf der Verlagsseite >>,  355 Seiten, Taschenbuch ,  Trilogie, Englische Ausgabe, ★★★★☆ 4 Sterne
Buchreihe: 1.To all the boys I´ve loved before -  2. P.s. I still love you - | 3. Folgt
Lara Jean bewahrt in einer Hutschachtel, die sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen hat, fünf Liebesbriefe auf. Liebesbriefe, die sie nicht von Jungs bekommen hat, sondern die sie an fünf Jungs geschrieben hat. Sie hat jeden davon geliebt. Um loslassen zu können, schreibt sie Jedem einen "Aufwiedersehen"- Brief. Sie schickt sie nie ab, doch eines Tages, werden die Briefe an die Jungs versendet...


MEINE MEINUNG | FAZIT

Diese Geschichte befasst sich, wie man erahnen kann, mit dem Thema Liebe. Mit der ersten Liebe und mit der wahren Liebe. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich habe mir beim lesen manchmal gedacht: "Ist das wirklich die selbe Autorin, die auch Auge um Auge etc. geschrieben hat?" Natürlich habe ich die anderen Bücher der Trilogie nicht in der Originalsprache gelesen und ja, es war eine Kooperation mit der Autorin Siobhan Vivian, aber ich muss sagen, mir hat der Schreibstil in DIESEM Buch deutlich besser gefallen. Es war alles viel harmonischer und man hatte Lust das Buch in einem Ruck durchzulesen. Es entstanden, für mich zumindest, keine Passagen, die mir uninteressant oder unnütz vorkamen. Ich war leider etwas enttäuscht, dass man zum Schluss quasi mit seinen Wünschen für das Ende, allein gelassen wurde, da man nicht genau weiß, wie die Geschichte nun wirklch endet. Aber manchmal ist es vielleicht auch gerade das, was ein gutes Buch ausmacht. Dass der Leser am Ende, die Geschichte weitererzählen kann, wie er sie eventuell gerne hätte. (EDIT: Die Geschichte wurde letztendlich zu einer Trilogie ausgebaut.) Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich habe Jeden gemocht, außer eventuell "Margot", sie hat mir an manchen Textstellen weniger gefallen. Ich kann aber auch nicht genau sagen, woran das lag. Die Protagonistin Lara Jean hingegen mochte ich das ganze Buch über! Ebenso wie ihre kleine Schwester "Kitty". Natürlich ist der Handlungsstrang nicht unfassbar innovativ oder Ähnliches, aber ich denke für ein Jugendbuch ist es eine sehr gelungene und unterhaltsame Geschichte. 

"Margot would say she belongs to herself. Kitty would say she belongs to no one. And I guess I would say I belong to my sisters and my dad, but that won´t always be true. To belong someone - I didn´t know it, but now that I think about, it seems like that´s all I´ve ever wanted. To really be somebody´s, and to have them be mine.." S. 190 

Die Protagonistin Lara Jean kreiert eindeutig die gesamte Atmosphäre. Man taucht in eine junge Mädchen Welt ein, in der es um das Backen, Kleidung, Jungs und natürlich Liebe geht. Liebe aber auch in der Hinsicht, dass die Familiensituationen näher beleuchtet werden. So ist es zwar tatsächlich ein Jugendroman, der darauf ausgelegt ist, die typischen Grundzüge abzudecken, wird aber manchmal durch ganz gut angelehnte Nebenhandlungen ergänzt. Ich persönlich mochte das ganze "Setting" und die Beschäftigung mit dem ganzen "Mädchenkram", auch wenn es für manche etwas zu viel werden könnte. Ich denke aber eben auch, dass sich das Buch dadurch sehr gut als kurzweilige Sommerlektüre oder als "Buch zwischendurch" eignet. Was mir zudem sehr gefallen hat, war die Art und Weise, wie die Briefe in dem Buch zur Geltung kommen. Nach und nach werden die Briefe auch für den Leser zugänglich. Dadurch sieht man nicht nur die Entwicklung zwischen Lara Jean und einem weiteren Protagonisten, sondern auch die Entwicklung der Protagonistin an sich. Die Briefe stellen die Stadien ihrer Verliebtheit dar und bilden gleichzeitg einen schönen roten Faden zum Gesamtkonzept.


Schöne Jugendlektüre, die es erlaubt, sich selbst in eine träumerische, liebevolle und einfach süße Geschichte entführen zu lassen. Sicherlich an vielen Stellen stereotypisch angehaucht, aber gut geeignet als Sommerlektüre.





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