Thementag #17: Rereads

April 18, 2015




Auch wenn man heutzutage, aufgrund des Zeitdrucks, immer neue Bücher lesen möchte, gibt es Bücher die bei denen man das Gefühl hat, man würde die irgendwann einmal gerne noch einmal lesen. Um diese Bücher soll es heute gehen.

Bei meinen Rezensionen gehe ich bei fünf vergebenen Sternen immer davon aus, dass ich mit Sicherheit sagen könnte, dass ich das Buch noch einmal lesen würde.
Aber wovon macht man seine Rereads eigentlich abhängig? Als mein Blick durch das Regal schwebte und ich mir überlegt habe, welche Bücher ich noch einmal lesen würde, konnte ich kein wirkliches Schema feststellen. Hier einige Beispiele:

Rainbow Rowell - Landline
Neil Gaiman - The ocean at the end of the lane
Jennifer Gooch Hummer . Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam
Andrew Smith - Winger
J.K. Rowling - Harry Potter (Selbstverständlich alle Teile)
Suzanne Collins - Die Tribute von Panem
John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr
Diverse Märchen und Bildbände
Nachdem mir der Erste Teil so gut gefallen hat, auch:
Marissa Meyer - Lunar Chronicles
und und und

Na gut, vielleicht neige ich doch eher zu "schönen" Büchern, mit viel Gefühl und der Chance auf romantische Szenen, aber letztendlich liegt es doch einfach an dem Gesamtkonzept des Buches.
Ich würde sagen, ein Buch schafft es, bei mir auf den "Reread - Stapel" zu landen, wenn es eine durchdachte Geschichte beinhaltet, einen schönen und auch angenehmen Lesefluss hat und eventuell auch durch eine ungewöhnliche Geschichte heraussticht. Denn nehmen wir "Der Nachtwandler" als Beispiel. In ihm finde ich nichts romantisches oder berührendes wieder, aber das Buch hat mich einfach durch seine Handlungsstränge und durch seine aufbauende Spannung unfassbar überzeugt, obwohl es eigentlich nicht meinem "Lieblingsgenre" entspricht.

Ein anderer Aspekt der Rereads ist natürlich die Zeit. Ja, die Zeit ist schon ein listiges Kerlchen. Denn so gerne ich manche Bücher wieder durch einen reread auffrischen würde, habe ich immer das Gefühl, dass ich doch lieber erst die neuen Bücher lesen würde, die ich noch auf meinem SuB habe. Ich hoffe, das wird sich in naher Zukunft noch so einpendeln, dass es mir gelingt, wenigstens ein Buch mal wieder zu lesen, was ich schon kenne. [Ich bin ja wieder schrecklich gewillt Harry Potter noch einmal zu lesen, da mein Freund die Bände zurzeit auch rereaded und ich dadurch noch mehr Lust darauf bekomme.] Es ist nämlich einfach zu schade, wenn man so viele gute Bücher zu Hause stehen hat und man sie nur ein einziges mal liest. Denn so, wie man sich immer wieder gerne seinen Lieblingsfilm anschaut, so würde man auch gerne immer wieder seine Lieblingsbücher lesen.

Ein Reread kann natürlich aber auch dabei helfen, ein zuvor nicht gemochtet Buch, noch einmal neu zu bewerten. :)

Wie steht ihr zu rereads? Greift ihr gerne zu bereits gelesenen Büchern oder lest ihr lieber die, welche auf eurem SuB verweilen? Ist dabei die Zeit überhaupt ein wichtiger Faktor? Gibt es ein Buch, welches ihr schon unzählige Male gelesen habt und immer noch nicht genug davon bekommen könnt?



Kommentare:

  1. Ich bin auch eher jemand der eigentlich zum SuB greift. Aber wenn ich ein Buch richtig gut finde, so wie Harry Potter, dann kaufe ich es mir noch in anderen Sprachen. Das ist zwar irgendwie nicht ganz der Sinn vom rereaden, aber ich finde so macht es mehr Spass. :)

    Lg Lisa von hashtagbeyourself.blogspot.ch

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    1. Harry Potter nochmal zu lesen, kann nie falsch sein, egal in welcher Sprache :D

      Liebe Grüße,
      Karin

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