Lesemonat April

Mai 02, 2016


























Der April ist noch schneller an mir vorbeigezogen, als der Monat März. Das lag aber sicherlich größtenteils daran, dass ich mit dem Unibeginn beschäftigt war. Dennoch ist es mir gelungen einige wunderbare Bücher zu lesen. Einen wirlichen Flop gab es tatsächlich nicht, eher im Gegenteil. Mich hat kein Buch wirklich enttäuscht. Allerdings habe ich gehofft, dass Rowan Colemans Roman "Wolken wegschieben" mir etwas mehr zusagen würde, obwohl ich ihn dennoch gerne gelesen habe. Mein Vorhaben, endlich mal wieder mehr englische Bücher zu lesen, habe ich diesen Monat nicht erfüllen können, was mich aber gar nicht so sehr gestört hat, da ich mir sicher bin, dass ich im Mai dazu kommen werde. Aber hier erst einmal die genaueren Infos zu den Büchern:

BÜCHER IM APRIL:
Meine gelesenen Bücher im Überblick: Für vorhandene Rezensionen, den Titel anklicken

Alles ist relativ undanything goes von John Higgs (379 Seiten)
Das Buch war definitiv eine sehr gute Wahl für den Start des Monats. Ich habe das Buch unfassbar gerne gelesen und fand auch die Art und Weise, wie das Wissen vermittelt wurde sympatisch und angenehm.

Ist Shakespeare tot? Von Mark Twain (128 Seiten)
Mit Shakespeare kann man eigentlich nie etwas falsch machen und mit Mark Twain erst recht nicht! Einer meiner liebsten "klassischen" Schriftsteller, welcher immer mit der richtigen Portion Ironie ein Werk einzigartig macht.

Wolken wegschieben von Rowan Coleman (448 Seiten)
Wie bereits angedeutet, mochte ich das Buch zwar, aber ich habe mir doch etwas mehr erhofft. Aber wie das immer so ist, werde ich wohl noch etwas länger auf ein Buch von Rowan Coleman warten müssen, welches mir genauso oder sogar besser gefallen würde als "Einfach unvergesslich". 

Shylock von Howard Jacobson (288 Seiten)
Überrascht war ich von diesem Werk. Obwohl ich mir schon gedacht habe, dass es mir gefallen wird, war ich positiv überrascht, wie schön Jacobson die Idee eines "Covers" von Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" ,umgesetzt hat.

Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer (256 Seiten)
Ein eher ruhiges Buch, welches aber sicherlich ein paar schöne Lesestunden zaubern kann. Mir hat es gefallen und ich fand es auch weder langweilig noch schlecht geschrieben. Jedoch fehlte mir hier der gewisse "Zauber", den ich aufgrund der Zirkusthematik erwartet habe (zugegeben, ganz zum Schluss war ein kleiner magischer Funken zu spüren). 

Im unwahrscheinlichen Fall von Judy Blume (512 Seiten)
Eines der Bücher, an denen ich etwas länger gelesen habe. Jedoch hat es sich dann ausgezahlt. Wenn man sich mit allen Charakteren und Handlungssträngen vertraut macht, dann ist die Geschichte sehr lesenswert. 

Woody Allen – Ein ganz persönlicher Blick… von Natalio Grueso (240 Seiten)
Einer meiner Highlight ist aufjedenfall dieses tolle Büchlein. Das Buch macht zunächst den Anschein, als sei es für die Leser vorgesehen, die bereits Woody Allen Fans sind. Ich finde aber, das Buch kann man auch sehr gut lesen, wenn man noch nicht viel über ihn weiß. Dadurch, dass Woody Allen nämlich ein sehr nachdenklicher Mensch ist, findet man hier schöne Gedankenansätze, die man gerne weiter fortführt.

Freedom Bar von David Bielmann (304 Seiten)
Meine letzte Lektüre für diesen Monat hat sich ebenfalls ausgezahlt. Ein tolles Buch, welches ich erst vor kurzem rezensiert habe. Darum belasse ich es mal bei diesem kurzen Statement.


ANSONSTEN...

Filme: Dank der Free-TV Premiere von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", habe ich unheimlich Lust bekommen, das Buch noch einmal zu lesen. Ich hoffe nur, dass ich bei dem Buch nicht erneut genauso weinen muss, wie beim Film...

Playlist- April: Es gab sehr viele Lieder, die mich aus den unterschiedlichsten Gründen, den ganzen Monat über begleitet haben. Hier mal eine kleine Auswahl;  
Birdy - Not about Angels  /  Walking on cars - Speeding cars / Panic! at the disco - Victorious /
Charlie Simpson - Haunted / Birdy - 1901 / James Arthur - Recovery /

Blogging:  Ich habe es endlich geschafft, mir eine neue Kamera zu kaufen und muss sagen, dass ich damit recht glücklich bin! Ich hoffe ich finde demnächst nochmal die Zeit, um mich etwas einzuarbeiten und vielleicht verschiedene Einstellungen auszuprobieren / Gebloggt habe ich relativ regelmäßig, finde es aber zunehmend leichter, gewisse Posts, wie zum Beispiel "Neuzugänge", kurz bei Instagram zu posten /  Da diesen Monat zudem der "Welttag des Buches" gefeiert wurde, gab es auch viele, tolle Beiträge dazu. Besonders sympathisch fand ich den kurzen Beitrag von The lines between  - "Buchladenbummel am Welttag des Buches" /  Von "Problemen" wird man beim bloggen auch nicht immer verschont. Seit einiger Zeit werden die Thumbnails der "beliebten Posts" unheimlich unscharf angezeigt. Habe bereits alles gelöscht und neu erstellt, hat nicht gebracht. Aber um ehrlich zu sein, habe ich diesen Monat keine Lust mehr gehabt, mich damit rumzuschlagen. Vielleicht ja dann im Mai... /

Wie habt ihr den April wahrgenommen? War es ein erfolgreicher Monat (Bücher und Alltag) ?



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