Fotografie

November 13, 2015























Erneut wird eine etwas ältere Kategorie von mir aufgerollt, die allerdings nichts mit Büchern zu tun hat, nämlich die "Non-Book-Post: Fotografie" Abteilung. Grund dafür ist ein Foto-seminar, welches ich dieses Semester an der Uni belege. Ich bin mir noch nicht sicher, in wie weit ich die dort gemachten Bilder jeweils auf meinem Blog posten werde, aber diesen Beitrag konnte ich mir letztenendes nicht verkneifen. Die erste "Hausaufgabe", die wir tätigen sollten ist auf kleine Zettel zurückzuführen, auf denen gewisse Begriffe draufstanden. Meine Themen waren zum einen "rot und weich" und die Emotion "Angst". Beides sollte jeweils in einem Bild festgehalten werden. Ich habe wirklich nicht gedacht, dass die Aufgabe mich so fordern würde. Die wohl schwierigste Aufgabe war für mich nicht, das Bild zu schießen, oder die Idee dafür zu finden, sondern sich am Ende für jeweils nur ein Bild zu entscheiden. Auf meinem Blog bin ich es schließlich gewöhnt, dass ich alle Bilder die mir ansatzweise gefallen, auch in den Beitrag einbinde. Das kostet mich also weniger als einige Sekunden. Hier allerdings habe ich glaube ich wirklich einen kompletten Tag damit verbracht überhaupt zu überlegen, welches Bild ich nehmen soll. Denn während man die Bilder macht, experimentiert man ja auch mit den Gegenständen und den Lichtverhältnissen. Das hat mich das ein oder andere Mal wirklich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Und das obwohl die Aufgabe ja nur zum Einstieg ist! So kam es dann, dass ich dann irgendwann selbst nicht mehr einschätzen konnte, welches Bild thematisch am besten geeignet wäre. Man versucht das Tuch gerader zu rücken, das Licht besser einzustellen, viellicht einen ganz neuen Hintegrund zu finden, um dann letztenendes das schlichteste Foto zu machen, was es überhaupt geben kann. Allerdings ist mir auch selbst aufgefallen, dass ich persönlich einfach viel lieber Fotos schieße, die ein Detail in den Vordergrund rücken und der Rest harmonisch mitwirkt. Sprich, ich mag es nicht, wenn der Hintergrund dominant ist und man dann noch eine unfassbar kreative Idee in den Vordergrund rücken möchte. Dann gibt es für mich einfach kein Hauptmerkmal.  Mir ist auch aufgefallen, dass ich unheimlich gerne Bilder fotografiere, auf denen die Farbe Weiß dominiert. Für mich wirken die Bilder dann einfach etwas frischer und fokussierter. Aber wie das so ist, jedem das Seine...
Ein weiteres Manko das ich wargenommen habe war, dass wir die Emotionsbilder von uns selbst schießen sollten. Und ich selbst stehe einfach lieber gern hinter der Kamera, als davor, auch wenn man ab und zu meine Umrisse, auf den Bildern erkennen kenn, die ich poste. Von daher vergibt mir meine vielleicht eher etwas unauthentischen "ängstlichen" Ausdrücke.

Ich zeige euch in diesem Post einige Varianten der Bilder, die ich geschossen habe, um zu verdeutlichen, dass auch wenn der Gegenstand eigentlich immer der selbe ist, es dennoch immer einen anderen Eindruck auf den Betrachter ausübt. Ich bin schon unfassbar gespannt, auf die folgenden Seminarstunden und hoffe, dass ich mir einige, gute Tricks aneignen kann. Vorallem habe ich Interesse daran zu lernen, wie man außerhalb der vier Wände annehmbare Fotos schießen kann. Denn ich und meine Kamera sind, was das betrifft, etwas unfähig. daher seht ihr hier auch erst einmal überwiegens in der Wohnung entstandene Fotos. 

Welche beiden Bilder ich letztendlich ausgewählt habe bleibt vorerst mein Geheimnis, ihr könnt mir aber sehr gerne in den Kommentaren eure Meinung da lassen, welche ihr wohl am passendsten gefunden hättet.
Habt ihr schon einmal an einem Fotoseminar teilgenommen? Wie wichtig sind euch "perfekte" Fotos? Achtet ihr auf kleine Details? Könnt ihr euch gut und schnell für ein einziges Foto entscheiden, wenn alle nicht sonderlich voneinander abweichen?


























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