Little Black Classics N°06, N°10, N°23

November 11, 2015


























Titel: "Traffic" , "On the Beach at Night Alone", "The Tinder Box" | | Autor/in: John Ruskin, Walt Whitman, Hans Christian Andersen | Penguin, Little Black Classics | Seitenanzahl: ca. 55 | Augaben: Nr. 06, 10, 23
Die Ausgaben der "Little Black Classics" aus dem Penguin Verlag wurden aufgrund des 80. Jährigen Jubiläums des Verlags herausgegeben. Insgesamt gibt es achtzig kleine Heftchen, mit den unterschiedlichsten (meist Klassikern) Themen, allesamt in englischer Sprache. Hier soll es zunächst um die Ausgaben 06, 10 und 23 gehen.


MEINE MEINUNG | FAZIT

Unterschiedlicher hätten diese drei Little Black Classics ( von 14, die ich besitze) wirklich nicht sein können. Der allgemeine Überblick ist sehr positiv. Zu Beginn jedes Buches kann man einige Daten des jeweiligen Autors entnehmen und es findet sich ein charakteristisches Zitat auf der ersten Seite wieder. John Ruskins "Traffic" war für mich ein einigermaßen schwerer Einstieg in diese Reihe. Der Text bezieht sich auf eine von ihm verfasste Rede, in der er, so hat man das Gefühl, wirklich alles thematisiert, was die Gesellschaft und deren Existenz betrifft. Ehrlich gesagt driftet man hierbei irgendwann allmählich ab. Und das soll bei rund fünfundfünfzig Seiten schon etwas bedeuten. Für diejenigen die sich aber gerne mit etwa kritischeren Texten befassen möchten, werden aber sicherlich gefallen an dem Text finden. 
Eine willkommene Abwechslung bietete mir hingegen das zweite Büchlein von Walt Whitman namens "On the Beach at Night Alone". Ich habe nach dem ersten Buch befürchtet, dass alle Texte in diese Richtung gehen würden. Dies ist definitiv nicht der Fall. Die zweite Ausgabe umfasst nämlich nur Gedichte des Autors und bieten somit einen geeigneten Kontrast. Thematisch sind sie, wie der Titel auch schon vermuten lässt, alle an die Küste, das Meer oder das Wasser allgemein angelehnt. Diese Ausgabe hat mich auch ein wenig dazu verleitet, mir vielleicht in naher Zukunft noch weitere Werke von Walt Whitman auf die Einkausliste zu setzen.
Als drittes habe ich Hans Christian Andersens "The Tinder Box" zur Hand genommen. Dabei ist hier eben nicht nur die genannte Geschichte abgedruckt, sondern insgesamt noch fünf weitere, wie zum Beispiel "The Nightingale", "Little Claus and Big Claus" oder die zwei Seiten umfasste Geschichte von "The Princess on the Pea". Ich fand ehrlich gesagt alle Geschichten ganz süß auch wenn sie ziemlich "skrupellos" sind. Das ist man ja aber eigentlich auch schon von den Gebrüdern Grimm gewohnt. Ich denke dass diese Ausgabe bisher die interessanteste gewesen ist. Dabei bin ich mir aber auch sicher, dass noch weitere folgen werden. 
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Sehr unterschiedliche, kurze Büchlein, die unteranderem gesellschaftskritische Reden, schöne Gedichte oder aber auch die altbekannten und liebgewonnenen Märchen von Hans Christian Andersen enthalten. Perfekt für zwischendurch, da sie wirklich nie länger als fünfundüfnzig Seiten lang sind.




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