Die Tage in Paris von Jojo Moyes

Februar 06, 2015
















(Original: "Honeymoon in Paris") von Jojo Moyes, Verlag: Rowohlt [KLICK] , 112 Seiten,  Taschenbuch- Format in Hardcover, Einzelband - Vorgeschichte zu: "Ein Bild von dir",  ★★★★☆ 4 Sterne

"Die Tage in Paris" ist die Vorgeschichte zu dem Roman "Ein Bild von dir". Es werden die Erlebnisse von beiden Paaren [Sophie und Édouard / Liv und David] nähergebracht. Wie auch in "Ein Bild von dir" spielt die Geschichte zu zwei verschienden Zeiten. Einmal im Paris im Jahre 1912 und einmal im Jahre 1998. Beide Paare verbringen in Paris ihre Hochzeitsreise. Der Leser erfäht einige Zusatzinformationen über den Anfang der Beziehungen.


MEINE MEINUNG | FAZIT

Die kleine Vorgeschichte zu dem eigentlichen Roman hat mir ebenfalls gut gefallen. Natürlich bietet die Kürze nicht so viel Möglichkeiten, jeden Tag der Reise ausführlich darzulegen, aber da man die Personen schon aus dem Roman kannte, konnte man dennoch eine Verbindung aufbauen und die Ereignisse mit den danach folgenden ["Ein Bild von dir"] verknüpfen.
Das Buch wird zusätzlich mit einigen wunderschönen Illustrationen geschmückt, was ich persönlich sehr mochte. Man verweilt einige Sekunden auf den Bildern und taucht somit in die Szene mit ein. Dadurch wurde die Geschichte noch lebhafter. Gesichter werden allerdings nicht gezeigt, nur deren Umrisse, was die eigene Vorstellung der Protagonisten unterstützt. Die Erzählweise bleibt, wie in dem Roman, gleich. Livs Geschichte wird von einem außenstehenden Erzähler geschildert. Sophie hingegen spricht aus der "Ich-Perspektive".
Ein weiterer Zusatz den man durch die kleine Vorgeschichte erhält ist, dass man die männlichen Charaktere näher kennenlernt. Denn in "Ein Bild von dir" treten sie kaum selbst in Erscheinung.
Hier wird beonders mit dem Charakter Davids gespielt, da er in dem eigentlichen Roman, schon gestorben ist. [Umso trauriger, wenn man von der schöne Beziehung der beiden liest].
Auch wird mehr auf das Leben und die Werke Édouards eingegangen. Mitunter wird ein weiteres Gemälde erwähnt, das auch für Liv eine besondere Rolle auf ihrer Hochzeitsreise spielt. [Dieser Aspekt war für mich einer der tollsten! Auch in Hinblick auf die Verknüpfung der Geschichte und der Personen]. Grundsätzlich finde ich die Vorgeschichte wirklich sehr schön und ich hab es auch nicht bereut sie mit gekauft zu haben. Ich habe mich am Anfang gefragt, warum die Vorgeschichte nicht direkt mit in den Roman mit aufgenommen wurde [Ja, Geldmacherei?] aber so fand ich es dann auch ganz passend, da die Vorgeschichte doch noch eine andere Atmosphäre mit sich bringt, als das Buch an sich. 
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Kurze, liebevolle Vorgeschichte, die auch durch Emotionen und das Spiel mit den zeitlichen Verknüpfungen und dem Gemälde, überzeugen konnte.





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