Zwillingssterne von Cristina Moracho

Januar 22, 2015



(Original: "Althea and Oliver") von Cristina Moracho, Verlag: Carlsen / Königskinder [KLICK], 430 Seiten, gebunden, Einzelband  ★★★★☆ 4 Sterne

"Nur diese zwei, inmitten der anderen Sterne, untrennbar miteinander verbunden. - Seit ihrem sechsten Lebensjahr sind sie unzertrennlich. Spielen zusammen. Fallen die Kellertreppe runter. Erst Oliver, dann Althea. [...]Und als Oliver das nächste Mal aufwacht, ist es August. Während er schläft, fängt Althea an zu rauchen und färbt sich die Haare. Während er schläft, verändert sich alles zwischen ihnen. Und als er aufwacht, ist nichts mehr, wie es einmal war.


MEINE MEINUNG | FAZIT

Der Klappentext hat für mich sehr geheimnsvoll geklungen und daher habe ich das Buch sofort gekauft. [Ja, das schöne Cover hat auch dazu beigetragen!] Als ich dann angefangen habe es zu lesen, stellte ich fest, dass die Geschichte gar nicht so "fantastisch" ist, wie ich zunächst angenommen habe.
Die Protagonisten Althea und Oliver haben mir überwiegend sehr gut gefallen, allerdings habe ich mir von der Geschichte auch "Etwas" mehr erhofft, obwohl ich nicht genau sagen kann, was genau. Denn wenn ich rückblickend auf die Geschichte schaue, hatte sie eigentlich viele interessante Aspekte und auch abwechslungsreiche Handlungen. Vielleicht ist man auch einfach nur "übersättigt" von den kursiosesten Geschichten und verlangt zu viel. Daher muss ich wirklich sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat.
Die Verbindung zwischen Althea und Oliver wird gut zum Ausdruck gebracht und als Leser wünscht man sich für Beide, dass es ein gutes Ende hat. Ich möchte [wie eigentlich immer in meinen Rezensionen] nicht zu viel vorwegnehmen, für Diejenigen, die das Buch selbst noch gerne lesen möchten. Und wäre ich an eurer Stelle, würde ich euch raten, die Geschichte einfach selbst zu genießen und eure eigenen Schlüsse zu ziehen, da ich denke, dass Dies die Geschichte auch teilweise ausmacht. Der Leser blickt, während des Lesens, auf seine eigene Vergangenheit zurück und denkt an alles, was einem "damals" so wichtig war und welche Bezugspersonen eventuell ebenfalls einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung hatten.
Grundsätzlich fand ich aber den Aufbau der Geschichte ganz angenehm und leicht zu verfolgen, wenn auch manche Sachen sehr chaotisch ineinander übergegriffen haben und danach weniger zur Aussprache kamen.
Es kann sein, dass es ein, nur bei mir selbst auftretenes Phänomen ist, dass ich zum Ende eines Buches hin, sehr emotional und sentimental werde [ :D], aber das Ende war für mich eines der Highlights in der Geschichte, weil die Stimmung und die Gedanken die einen dann dazu anregen, weiter zu denken, als die Geschichte vorgibt, zu einem emotionsgeladenen Punkt kommen. Auch wenn es den Anschein hat, als wäre die Geschichte zu "normal" in der eigentlichen "unnormalen" Situation, so hinterlässt die Geschichte einen nachdenklichen Leser.
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Unterhaltsame Geschichte über die Freundschaft und den eigenen Weg im Leben, mit der Folge, zur Selbstreflexion.
 



Kommentare:

  1. Huhu meine Liebe! :)

    Oh da hast du ja ein echtes Schmuckstück zu Hause! *-*
    Das Cover trifft total meinen Geschmack und auch der Klappentext macht neugierig,
    Ich ma ja solche Geschichten aus dem Leben sehr gerne und das erhoffe ich mir auch vom Buch. [Kann aber sein, dass ich da auch total falsch liege :')] Mal sehen was mich da so erwarten wird, auf meinem Wunschzettel landet Zwillingssterne schonmal sicher. :)

    Liebste Grüße
    Nina

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    1. Also ich denke die Geschichte ist wirklich etwas "aus dem Leben". Es geht viel ums Erwachsenwerden und um alles was einem Wichtig scheint :) Bin gespannt, wie du das Buch finden wirst!

      Liebe Grüße,
      Karin

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  2. Huhu Karin!

    Eine wirklich schöne Rezi. Ich habe mich, als ich es das erste Mal auf deinem Blog gesehen habe, wirklich sehr dafür interessiert. Jetzt steht es auf meine WuLi! :D
    Ich kann es gut nachvollziehen, dass man manchmal das Gefühl hat, dass das Buch nicht den Erwartungen entspricht, oder einem das gewisse Etwas fehlt. Manchmal versteht man erst nach Beenden des Lesens, wo die besonderen Stellen in dem Buch waren :)

    liebe Grüße,
    Emilie
    www.blaetterwind.blogspot.de

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    1. Ja genau so ist es tatsächlich ! :D Ich habe nun ein neues Buch angefangen und ich habe noch bis zur zehnten Seiten gedacht, "mh ich vermisse irgendwie Althea und Oliver ":D.

      Liebe Grüße,
      Karin

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